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Faktor-Zertifikate auf Rohöl: OPEC-Bemühungen umsonst? Zertifikateanalyse


08.09.2017
X-markets by Deutsche Bank

Frankfurt (www.zertifikatecheck.de) - Der Produktexperte von X-markets by Deutsche Bank, Nicolai Tietze, stellt ein Faktor-Long-Zertifikat (ISIN DE000DT4BRT7/ WKN DT4BRT) sowie ein Faktor-Short-Zertifikat (ISIN DE000DM33EZ4/ WKN DM33EZ) der Deutschen Bank auf Rohöl vor.

Trotz all der Bemühungen der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC), die Rohölpreise zu stützen, würden sich die Notierungen für die wichtigsten Sorten WTI oder Brent kaum vom Fleck bewegen. Allerdings heiße dies nicht, dass die Ölpreise für immer auf dem aktuell niedrigen Niveau bleiben müssten.

Potenzielle Auslöser für Ölpreissteigerungen gebe es immer wieder. So habe Jahrhundert-Hurrikan "Harvey" kürzlich im Süden des US-Bundesstaates Texas gewütet und dessen Hauptstadt Houston überschwemmt. Dabei sei Houston nicht nur die viertgrößte Stadt der USA, sondern auch ein wichtiger Standort für die Ölindustrie. Interessanterweise habe Hurrikan "Harvey" die weltweiten Ölnotierungen nicht deutlich ansteigen lassen. Angesichts der Produktionseinschränkungen im Golf von Mexiko hätte man annehmen können, dass eine Angebotsverknappung für steigende Ölnotierungen sorgen würde. Allerdings hätten die Produktionseinschränkungen aufseiten der Raffinerien offenbar stärker gewogen. Diese fragten weniger Öl nach, das sie später verarbeiten würden.


Während die Ölpreise in der Zeit, in der "Harvey" gewütet habe, insgesamt eher nachgegeben hätten, würden sich Rohstoffinvestoren derzeit auch mit anderen Nachrichten beschäftigen. In erster Linie würden sich Marktteilnehmer fragen, inwieweit sich die OPEC-Staaten und einige Nicht-OPEC-Mitglieder an ihre selbstauferlegte Produktionsbeschränkung halten würden. Allerdings könnte diese Frage an Bedeutung verlieren, da die OPEC, vor allem angesichts des anhaltenden Booms der US-Fracking-Industrie, weiter an Bedeutung verlieren könnte. Die OPEC und einige Nicht-OPEC-Mitglieder könnte die Begrenzung der Ölförderung weitere Marktanteile kosten, da andere wichtige Förderländer, allen voran die USA, ihre Produktion ausbauen dürften. Dies sei umso interessanter, da mit Donald Trump ein der US-Ölindustrie wohlgesonnener Präsident im Weißen Haus sitze.

Die gute Nachricht für die OPEC und andere Ölpreis-Bullen sei jedoch der Umstand, dass sich die weltweite Nachfrage und das Angebot offenbar immer besser angleichen würden. Während vor allem die US-Fracking-Industrie in den vergangenen Jahren für ein steigendes Angebot gesorgt habe, sorge die weltweit gut laufende Konjunktur für eine steigende Nachfrage. Dabei komme die wirtschaftliche Erholung nicht nur in den USA voran. In Europa hätten zuletzt ebenfalls starke BIP-Wachstumsraten beobachtet werden können. Die Schwellenländer befänden sich ohnehin auf Expansionskurs.

Darüber hinaus könnte ein schwacher US-Dollar die Ölnotierungen stützen. Ähnlich wie viele andere Rohstoffe werde auch das Rohöl hauptsächlich in der US-Währung gehandelt. Ein schwächerer Greenback verbillige dementsprechend die Ölbeschaffung und fördere so die Nachfrage. Dabei ist es erstaunlich, an welchem Punkt wir zum Beispiel beim Währungspaar Euro/US-Dollar angelangt sind, so die Experten von X-markets by Deutsche Bank. Zu Jahresbeginn 2017 schien die Parität ganz nahe zu sein, so die Experten von X-markets by Deutsche Bank. Seitdem habe der Euro gegenüber dem US-Dollar eine deutliche Aufwertung erfahren, was letztlich auch den Ölnotierungen zugute kommen könnte.

Spekulative Anleger, die steigende Notierungen bei der Ölsorte Brent erwarten würden, könnten mit einem Faktor-Long-Zertifikat der Deutschen Bank mit dem Hebel (Faktor) von 4 auf ein solches Szenario setzen. Wer aber als spekulativer Anleger eher Short orientiert sei und auf fallende Ölpreise bei der Sorte Brent setzen möchte, erhalte mit einem Faktor-Short-Zertifikat der Deutschen Bank mit dem Hebel (Faktor) 4 die Gelegenheit dazu. (Stand vom 07.09.2017) (08.09.2017/zc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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