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Bonus Cap auf Deutsche Telekom: Spekulationen zerschlagen - Zertifikateanalyse


09.11.2017
ZertifikateJournal

Schwarzach am Main (www.zertifikatecheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateJournal" stellen in ihrer aktuellen Ausgabe das Bonus Cap-Zertifikat (ISIN DE000TD99H33/ WKN TD99H3) von HSBC auf die Aktie von Deutsche Telekom (ISIN DE0005557508/ WKN 555750) vor.

In den vergangenen Monaten sei an den Märkten viel über eine mögliche Fusion der Telekom-Tochter T-Mobile US und dem Rivalen Sprint spekuliert worden. Damit verbunden gewesen seien Erwartungen von milliardenschwereren Synergieeffekten zwischen den beiden Konzernen. Doch die Hoffnungen hätten sich zerschlagen: Die Fusionsgespräche seien gescheitert. Ein Zusammenschluss hätte zwar durchaus seinen Reiz, man habe sich aber nicht auf die Bedingungen dafür einigen können, heiße es in dem Statement der beiden Konzerne.


Ein Zusammenschluss hätte gewaltige Dimensionen gehabt: T-Mobile sei der drittgrößte US-Mobilfunker und sei an der Börse zuletzt fast 50 Mrd. US-Dollar wert gewesen. Sprint sei die Nummer Vier und bringe es auf mehr als 26 Mrd. US-Dollar. Doch scheinbar hätten sich die Verhandlungspartner nicht darauf einigen können, wer in dem fusionierten Konzern das Sagen haben werde. Angesichts der Größenverhältnisse wäre es logisch gewesen, wenn der Telekom-Ableger den größeren Part eingenommen hätte. Doch der Gründer der Sprint-Mutter Softbank, Masayoshi Son, habe scheinbar nicht klein beigeben wollen. Schließlich sei er bei der Ankündigung der Sprint-Übernahme 2012 mit dem Ziel angetreten, einen eigenen großen Player auf dem US-Markt zu etablieren.

Das Scheitern der Fusionsgespräche sei laut Analyst Akhil Dattani von der US-Bank J.P. Morgan eine Enttäuschung. Kein Wunder, dass die T-Aktie unter Druck gekommen sei. Die Anteilscheine seien Richtung 15 Euro zurückgefallen - der tiefste Stand seit rund acht Wochen. Allerdings sei die Kursreaktion damit noch recht moderat ausgefallen. Denn viele Investoren dürften gleichzeitig froh sein, dass die Telekom mit Blick auf den Preis diszipliniert geblieben sei. Zudem könnten die Verhandlungen zu einem späteren Zeitpunkt durchaus wieder aufgenommen werden, wenngleich das kurzfristig eher unwahrscheinlich sei, so Analysten.

Bonus-Zertifikate wie (ISIN DE000VL4G3D5/ WKN VL4G3D) würden daher aussichtsreich bleiben. Bei Neuengagements sollten sich Anleger ein wenig mehr Platz nach unten lassen. Ein Bonus Cap-Zertifikat von HSBC, das die Experten vom "ZertifikateJournal" auf der Plattform www.mein-zertifikat.de kreiert haben, sieht am Ende der einjährigen Laufzeit einen Bonus von 16,66 Euro vor. Das entspreche auf Basis des aktuellen Briefkurses einer maximalen Renditechance von knapp 10 Prozent. Um diesen Ertrag zu erzielen, dürfe die Aktie die Barriere von 12,50 Euro bis zum Ende der Laufzeit niemals verletzen. Daraus errechne sich ein Puffer von rund 17,3 Prozent. (Ausgabe 44/2017) (09.11.2017/zc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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