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Bonus Cap 52,5 2020/06 auf BASF: Positive Nachholeffekte im zweiten Halbjahr - Zertifikateanalyse


16.05.2019
DZ BANK

Frankfurt (www.zertifikatecheck.de) - Das DZ BANK-Derivate-Team stellt als Alternative zum Direktinvestment in die Aktie von BASF (ISIN DE000BASF111/ WKN BASF11) ein Bonus Cap-Zertifikat 52,5 2020/06 (ISIN DE000DF2MK73/ WKN DF2MK7) mit dem Basiswert BASF vor.

Das Portfolio des weltweit größten Chemieunternehmens BASF umfasse Chemikalien, Pflanzenschutzmittel und Saatgut. Die Erdöl- sowie Erdgas-Explorations- und Produktionstochter Wintershall werde in dem Gemeinschaftsunternehmen mit DEA eingebracht.

Der Umsatz sei um 3% auf 16,18 Mrd. EUR gestiegen. Organisch sei der Umsatz zwar um 6% gesunken, die Übernahme des Saatgutgeschäfts von Bayer habe den Rückgang allerdings ausgeglichen. Der positive Währungseinfluss habe ebenfalls bei 3% gelegen. Die Gewinnbeiträge der Petrochemie seien durch niedrigere Auslastungen und Wartungsstopps gesunken. Zusätzlich habe der Preisdruck bei Polyurethan-Vorprodukten belastet. Diese hätten durch die Agrar-Zukäufe und die Gewinne bei den Additiven im Segment Industrial Solutions nicht ausgeglichen werden können. Der Börsengang von DEA Wintershall sei für das zweite Halbjahr 2020 avisiert.

Die Handelsstreitigkeiten zwischen China und den USA hätten sich im ersten Quartal erwartungsgemäß negativ auf die Kundenbestellungen ausgewirkt. Das DZ BANK-Derivate-Team gehe davon aus, dass diese Situation auch im zweiten Quartal anhalte. Für das zweite Jahreshälfte 2019 erwarte das DZ BANK-Derivate-Team dann aber Nachholeffekte.

Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage in der Aktie stünden verschiedene Zertifikate mit dem Basiswert BASF zur Verfügung, z.B. Bonuszertifikate.


Klassische Bonuszertifikate seien je nach Laufzeit und in Abhängigkeit von den unterschiedlichen Merkmalen des zugrunde liegenden Basiswertes mit einer spezifischen Barriere und einem anfangs festgelegten Bonusbetrag ausgestattet. Anleger hätten die Chance auf Auszahlung mindestens eines festen Bonusbetrages am Laufzeitende, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine anfangs festgelegte Kursschwelle, die so genannte Barriere, niemals berühre oder unterschreite. Das bedeute, dass Anleger am Ende der Laufzeit auch dann mindestens den Bonusbetrag ausbezahlt bekommen könnten, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine leicht negative Wertentwicklung aufweise. Voraussetzung hierfür sei allerdings, dass die Barriere nicht berührt oder unterschritten worden sei.

Werde diese Barriere während der Laufzeit jedoch einmal berührt oder unterschritten, würden Anleger mit dem Bonuszertifikat Verlustrisiken tragen, die mit einer Direktinvestition in den zugrunde liegenden Basiswert vergleichbar seien.

Ansprüche aus dem zugrunde liegenden Basiswert (im Fall einer Aktie: Z.B. Stimmrechte, Dividenden) stünden dem Anleger nicht zu. Während der Laufzeit erhalte der Anleger keine Zinsen oder sonstigen Erträge. Der Anleger erleide einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag niedriger sei als der gezahlte Kaufpreis. Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals sei möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals sei auch möglich, wenn der Emittent eines Bonuszertifikats seine Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) nicht mehr erfüllen könne.

Ein Bonuszertifikat eigne sich somit für Anleger, die in erster Linie eine Seitwärtsbewegung des zugrunde liegenden Basiswertes erwarten würden, eine positive Rendite anstreben würden und in der Lage seien, etwaige Verlustrisiken zu tragen.

Bei Bonuszertifikaten mit Cap liege der Unterschied zu klassischen Bonuszertifikaten darin, dass der Rückzahlungsbetrag nach oben hin auf den Bonusbetrag, der auch Höchstbetrag genannt werde, begrenzt sei. D.h. eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung des Basiswerts über den Cap (obere Preisgrenze) hinaus erfolge nicht. (Ausgabe vom 13.05.2019) (16.05.2019/zc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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