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Faktor-Zertifikate auf Gold: Das Edelmetall wird seiner Eigenschaft als sicherer Hafen gerecht - Zertifikateanalyse


16.05.2019
Bank Vontobel Europe AG

München (www.zertifikatecheck.de) - Der Preis für Gold konnte zu Wochenbeginn kräftig zulegen, so das Vontobel Zertifikate-Team in einer aktuellen Rohstoffkolumne.

Davor habe die Notiz über ihrem 200-Tage-Durchschnitt eine Trendlinie bestätigt, die die Unterseite des aktuellen Aufwärtstrendkanals darstelle. Mit der neuerlichen Attacke auf die 1.300-Punkte-Marke bekräftige das Edelmetall seine bullishen Ambitionen. Edelmetalle seien als Fluchtinvestment bekannt und dass Gold nun wieder nachgefragt werde, erfolge vor dem Hintergrund der Zuspitzung gleich mehrerer geopolitischer Entwicklungen.

Derzeit würden die USA im Mittleren Osten mit hohem Einsatz pokern, während sie dem Iran den Geldhahn zudrehen würden. Washington wolle zumindest offiziell keine militärische Auseinandersetzung, wenngleich inzwischen ein Flugzeugträger in die Region entsendet worden sei. Das Ziel sei vielmehr, den Iran zu Verhaltensänderungen zu bewegen, so US-Außenminister Mike Pompeo. Das Land sei der größte destabilisierende Faktor in der Region. Gerüchte über Angriffe auf Öltanker und die unbeugsame Haltung des Mullah-Regimes in Teheran würden die Börsianer darüber hinaus vorsichtig werden lassen.

Der Handelskonflikt zwischen den beiden größten Wirtschaftsmächten USA/China habe zu Wochenbeginn zudem eine neue Eskalationsstufe erreicht, nachdem Peking Importwaren aus den USA im Wert von 60 Mrd. US-Dollar mit Strafzöllen von bis zu 25 Prozent belegen wolle. US-Präsident Donald Trump habe den chinesischen Präsidenten Xi Jingping zuvor über Twitter vor diesem Schritt gewarnt: Sollte China einem "Deal" nicht zustimmen, würde das Land schwer leiden. Unternehmen würden ihre Produktion in andere asiatische Länder verlegen, um Zölle zu umgehen, habe Trump gedroht. Washington habe zuvor eine weitere Verschärfung der Zollpolitik vorbereitet mit dem Ziel, sämtliche noch zollfreie Importe im Wert von rund 300 Mrd. Dollar aus China mit Einfuhrzöllen zu belegen.

An den Börsen hätten die Investoren erschüttert reagiert und sich den als sicher geltenden Anlagehäfen, u.a. den Edelmetallen, zugewendet. Der Goldpreis sei am Dienstag auf ein knappes Fünfwochenhoch bei 1.303,40 US-Dollar je Feinunze gestiegen. Infolge der chinesischen Vergeltungsaktion habe auch der Dollar abgewertet. Gold werde international in US-Dollar gehandelt. Falle der Kurs, werde Gold für Anleger außerhalb des Dollarraums rechnerisch günstiger. Das heize in der Theorie oftmals die Nachfrage an und könne in der Folge den Goldpreis stützen.


Das Vontobel Zertifikate-Team bietet zwei Faktor-Zertifikate auf Gold zum Kauf an.

Das Long-Zertifikat (ISIN DE000VA60V13/ WKN VA60V1) mit Faktor 12,00 auf Gold (Troy Ounce) habe einen Bewertungskurs in Höhe von USD 1.299,10. Die Schwelle betrage USD 1.208,16. Der anfängliche Ausgabepreis belaufe sich auf EUR 12,32. Der Geldkurs liege bei EUR 19,95. Der Briefkurs werde bei EUR 19,99 gesehen. (Stand: 16.05.2019, 09:05)

Das Short-Zertifikat (ISIN DE000VL8U5D8/ WKN VL8U5D) mit Faktor -12,00 auf Gold (Troy Ounce) habe einen Bewertungskurs in Höhe von USD 1.299,10. Die Schwelle liege bei USD 1.390,04. Der anfängliche Ausgabepreis werde bei EUR 7,11 gesehen. Der Geldkurs liege bei EUR 6,87, wobei der Briefkurs bei EUR 6,89 gesehen werde. (Stand: 16.05.2019, 09:05)

Man sollte beachten, dass bei einer Investition in diese Produkte keine laufenden Erträge anfallen würden. Die Produkte seien nicht kapitalgeschützt, im ungünstigsten Fall sei ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals möglich. Bei Zahlungsunfähigkeit des Emittenten bzw. des Garanten drohe dem Anleger ein Geldverlust. Anleger sollten in jedem Fall beachten, dass vergangene Wertentwicklungen und/oder Analystenmeinungen kein hinreichender Indikator für künftige Wertentwicklungen seien. Die Wertentwicklung der Basiswerte hänge von einer Vielzahl wirtschaftlicher, unternehmerischer und politischer Faktoren ab, die bei der Bildung einer Markterwartung berücksichtigt werden sollten. (Ausgabe vom 14.05.2019)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (16.05.2019/zc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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