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Zertifikate-Handel: Kryptowährungen wieder im Fokus


12.07.2019
Deutsche Börse AG

Frankfurt (www.zertifikatecheck.de) - Jahres- oder gar Allzeithochs bei Aktien, ein Sechsjahreshoch beim Goldpreis, das Comeback des Bitcoins: Derzeit ist viel Bewegung im Markt - und das belebt den Zertifikate-Handel, so die Deutsche Börse AG.

So seien durch den deutlichen Anstieg des Bitcoin-Preises und die Ankündigung von Facebook, eine Kryptowährung namens Libra zu lancieren, digitale Währungen wieder ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt.

"Das Index-Zertifikat (ISIN DE000VL3TBC7/ WKN VL3TBC) von Vontobel auf den Bitcoin war bei uns in den vergangenen Wochen wieder das meist gehandelte Produkt", erkläre Markus Königer von der ICF Bank. Auch Index-Zertifikate auf andere Kryptowährungen - alle von Vontobel - würden rege gehandelt, etwa auf Ether (ISIN DE000VF0ETH4/ WKN VF0ETH), Ripple (ISIN DE000VF7R1P9/ WKN VF7R1P) und Bitcoin-Cash (ISIN DE000VL99BC4/ WKN VL99BC). Der Bitcoin-Kurs, der 2018 bis auf 3.178 US-Dollar abgestürzt sei, sei im Juni wieder über die Marke von 10.000 US-Dollar geklettert und liege aktuell bei 11.551 US-Dollar.

Beliebtestes Underlying bleibe aber der DAX. Hier würden sich Anleget in beide Richtungen positionieren: Königer zufolge seien Knock-Out-Calls (ISIN DE000DF3G9J0/ WKN DF3G9J) auf den DAX sehr beliebt. Skeptiker würden hingegen bearishe Knock-Out-Scheine (ISIN DE000PR7UBE4/ WKN PR7UBA) kaufen, wie Kemal Bagci von BNP Paribas feststelle. "In der vergangenen Woche wurden die Konjunktursorgen noch verdrängt. Nun sind sie wieder da - neu angefacht durch die Gewinnwarnung von BASF."


Sehr rege gehandelt würden Zertifikate auf Einzelaktien. Bei der ICF Bank seien Wirecard, Lufthansa, Deutsche Bank und Bayer die beliebtesten Einzelwerte. Auf Wirecard werde zum Beispiel mit einem Knock-Out-Call (ISIN DE000DF3EZL9/ WKN DF3EZL) gesetzt. Bei der Baader Bank würden Produkte auf die Deutsche Bank und BASF viel gehandelt, wie Simon Görich berichte.

Kunden der BNP Paribas würden bei BASF offenbar mit weiter fallenden Kursen rechnen und einen bearishen Knock-Out-Schein auf das Unternehmen kaufen. "Die schwache Autoindustrie verhagelt BASF die Jahresziele, als Ursache sieht das Unternehmen die Abkühlung der Weltkonjunktur und den andauernden Handelskonflikt zwischen den USA und China", erkläre Bagci.

Laut Königer sei aber auch das Interesse an US-Werten wie Tesla (ISIN DE000VF6TZL8/ WKN VF6TZL), Facebook (ISIN DE000VL6TZP1/ WKN VL6TZP), AMD (ISIN DE000VA57AF0/ WKN VA57AF) und Beyond Meat sowie Minenwerten wie Barrick Gold (ISIN DE000VS76112/ WKN VS7611) hoch. Die Aktie von Beyond Meat, ein US-amerikanischer Produzent von veganen Fleischersatzprodukten, habe sich nach dem Börsengang im Mai innerhalb kurzer Zeit mehr als verdoppelt, seit Mitte Juni gehe es aber seitwärts. Anleger würden nun auf Put-Optionsscheine (ISIN DE000HX9WLX7/ WKN HX9WLX) setzen, wie Königer melde.

Wieder stärker beachtet würden auch Rohstoffe, vor allem Gold, bei der ICF Bank sei Gold sogar das drittbeliebteste Underlying. Der Goldpreis sei im Juni wieder über die Marke von 1.400 US-Dollar je Feinunze geklettert - den höchsten Stand seit sechs Jahren. "Die erhofften Zinssenkungen der US-Notenbank FED und der Europäischen Zentralbank schieben den Goldpreis an", kommentiere Bagci von BNP Paribas. Anleger kauften etwa bullishe Knock-Outs (ISIN DE000PZ839B2/ WKN PZ839B) auf Gold. Doch es gebe auch eine Reihe von Gründen, die gegen einen weiteren Anstieg des Goldpreises sprächen, etwa die versöhnlicheren Töne zwischen US-Präsident Donald Trump und Chinas Xi Jinping. "Auch der Konflikt mit dem Iran oder politische Risiken wie Italiens Schuldenkrise und der Brexit haben sich zuletzt zumindest nicht verschärft."

Auch Görich melde verstärktes Interesse an Zertifikaten auf Gold, aber auch auf Öl. Der Brent-Preis sei nach Preisen über 70 US-Dollar im Frühling im Juni unter 60 US-Dollar gefallen, jetzt seien es wieder 67 US-Dollar. (Ausgabe vom 11.07.2019) (12.07.2019/zc/a/a)



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