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Discount-Zertifikat: Deutsche Wohnen nun in erstklassiger Börsenlage - Zertifikateanalyse


29.06.2020
DZ BANK

Frankfurt (www.zertifikatecheck.de) - Das DZ BANK-Derivate-Team stellt als Alternative zum Direktinvestment in die Deutsche Wohnen-Aktie (ISIN DE000A0HN5C6/ WKN A0HN5C) ein Discount-Zertifikat (ISIN DE000DFL12Q6/ WKN DFL12Q) mit dem Basiswert Deutsche Wohnen vor.

Die Aktie des Immobilienkonzerns ziehe um. Seit dem 22. Juni sei sie "Bewohner" des DAX und "residiert" damit innerhalb der deutschen Börsenlandschaft in einer erstklassigen Lage. Operativ sei es zuletzt ebenfalls gut gelaufen. Die Corona-Krise habe bislang kaum Spuren hinterlassen.

Die Entwicklung und Bewirtschaftung von Immobilien seien das Metier von Deutsche Wohnen. Mit rund 161.500 Wohnungen und 2.800 Gewerbeeinheiten gehöre das Unternehmen zu den führenden börsennotierten Branchenvertretern in Europa. Fast 2% der Liegenschaften würden sich in deutschen Wachstumsregionen, also in Metropolregionen und Ballungszentren mit positiven Perspektiven befinden. Nach Einschätzung der Analysten besitze der Konzern einen hinsichtlich Qualität und Lage starken Immobilienbestand, der sich auch in einem schwierigen Umfeld als robust erweise. Die aktuelle Corona-Krise verdeutliche dies.

Das Unternehmen habe bislang weder im Bereich Wohnungen noch bei den Gewerbeimmobilien signifikante Mietausfälle zu verzeichnen gehabt. Die Analysten würden davon ausgehen, dass sich dies auch nicht grundlegend ändern werde, und würden damit die Einschätzung des Vorstands teilen. Er gehe demnach davon aus, dass die Mietausfälle wirtschaftlich zu bewältigen seien. Das Management habe zudem das Gewinnziel für das Gesamtjahr bestätigt. Der operative Gewinn solle demnach in etwa so hoch ausfallen wie im Vorjahr. Damit würde der Wachstumskurs erst einmal nicht fortgesetzt. 2019 habe es u.a. aufgrund gestiegener Mieten noch einen Gewinnanstieg gegeben.

Grund für die erwartete Stagnation bei den Gewinnen sei der erst jüngst in Kraft getretene Mietendeckel in Berlin. Er scheine derzeit das größte Risiko für die Geschäfte zu sein. Im Großraum der Hauptstadt befinde sich mit 116.000 Einheiten der Großteil des Wohnungsportfolios. Wegen des Mietendeckels hätten Immobilienunternehmen teilweise Mieterhöhungen zurücknehmen und sich bei Neuvermietungen an Obergrenzen halten müssen. Darüber hinaus müssten Bestandsmieten reduziert werden, die mehr als 20% über der zulässigen Obergrenze lägen. Davon seien laut Deutsche Wohnen rund 30% der eigenen Berliner Mietverhältnisse betroffen.

Durch das Gesetz rechne der Konzern in diesem Jahr deshalb mit Mietausfällen von 9 Mio. Euro. 2021 gehe man von Einbußen von 30 Mio. Euro aus. Die Werte würden rund 1% bzw. 3,5% der 2019 konzernweit erzielten Mieteinnahmen entsprechen. Die negativen Auswirkungen durch den Mietendeckel seien auf kurzfristige Sicht somit nach Erachten der Analysten verkraftbar. Das Thema Mietpreisbremse in Berlin und die damit verbundenen Regulierungsrisiken würden aber ein wesentliches Thema bleiben. Auch weil die regulatorischen Eingriffe mittelfristig negative Auswirkungen auf die Immobilienbewertung haben könnten, was jedoch nur schwer abschätzbar sei. Deutsche Wohnen sei aber weiterhin zuversichtlich, dass der Mietendeckel, der vom Bundesverfassungsgericht auf seine Rechtmäßigkeit überprüft werde, keinen Bestand haben werde.


Unabhängig davon würden die Analysten davon ausgehen, dass der Konzern seinen Wachstumskurs fortsetzen könne, zu dem auch der Kauf weiterer Liegenschaften gehöre. Diese Zuversicht scheine auch der Markt zu teilen. Im April habe das Unternehmen zwei Unternehmensanleihen mit einem Volumen von 1,2 Mrd. Euro und einem niedrigen durchschnittlichen Zinssatz von 1,25% platzieren können. Das würden die Analysten als weiteres Indiz für die Tragfähigkeit bzw. die vielversprechenden Perspektiven des Geschäftsmodells sehen.

Eine interessante Alternative zur Direktanlage in die Aktie seien Discount-Zertifikate. Anlegern stehe eine breite Auswahl an entsprechenden Produkten der DZ BANK auf den Basiswert Deutsche Wochnen SE zur Verfügung. Ein Beispiel sei das Discount-Zertifikat, das am 24.06.2022 fällig werde (Rückzahlungstermin) und aktuell mit einem Discount von rund 18% zum Kurs der Aktie der Deutsche Wohnen SE notiere. Der Anleger erhalte keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und habe keine weiteren Ansprüche aus dem Basiswert. Die Höhe der möglichen Rückzahlung werde durch den Cap bei 35,00 Euro begrenzt.

Für die Rückzahlung des Zertifikats gebe es zwei Möglichkeiten:

1. Liege der Schlusskurs der Aktie der Deutsche Wohnen SE an der Börse XETRA Frankfurt am 17.06.2022 (Referenzpreis) auf oder über dem Cap, erhalte der Anleger den Höchstbetrag von 35,00 Euro.

2. Liege der Referenzpreis unter dem Cap, erhalte der Anleger einen Rückzahlungsbetrag in Euro, der dem Referenzpreis multipliziert mit dem Bezugsverhältnis (1,00) entspreche. Der Anleger erleide einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag unter dem Erwerbspreis des Produkts liege.

Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals sei möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust trete ein, wenn der Referenzpreis null sei. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals sei auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) nicht mehr erfüllen könne.

Das vorliegend beschriebene Discount-Zertifikat auf die Deutsche Wohnen-Aktie richte sich an Anleger, die einen Anlagehorizont bis zum 24.06.2022 hätten und davon ausgehen würden, dass der Basiswert Deutsche Wohnen SE am 17.06.2022 auf oder über 35,00 Euro liegen werde. (Ausgabe vom 26.06.2020) (29.06.2020/zc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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