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Call-Optionsschein auf BASF: Steigt die Aktie jetzt weiter? - Optionsscheineanalyse


05.04.2019
boerse-daily.de

Lauda-Königshofen (www.optionsscheinecheck.de) - Jürgen Sterzbach von "boerse-daily.de" stellt in seiner aktuellen Veröffentlichung einen Call-Optionsschein (ISIN DE000MF9FKK6/ WKN MF9FKK) von Morgan Stanley auf die Aktie von BASF (ISIN DE000BASF111/ WKN BASF11) vor.

Die Aktie von BASF sei in freundlicher Marktphase aus dem Abwärtstrend nach oben ausgebrochen. Von steigenden Notierungen könnte ein Call-Optionsschein auf die BASF-Aktie mit einem Basispreis bei 60 Euro und einer Fälligkeit erst im Juni 2020 überproportional profitieren.

Seit Dezember lasse sich bei der BASF-Aktie ein Aufwärtstrend erkennen, der aktuell zwischen 65,20 und 71,30 Euro beschrieben werden könne. Dabei habe die Aktie zwar bis Ende März auf ein Tief bei 64,58 Euro nachgegeben, sich aber in den letzten Tagen davon erholt und mit 69,63 Euro ein neues Jahreshoch und zugleich den höchsten Stand seit November erreicht. Dadurch sei die Aktie auch aus dem zuvor seit Januar letzten Jahres bestehenden Abwärtstrend um 68,50 Euro ausgebrochen. Dies könnte die ansteigende Tendenz im Wert bestätigen.

Als Chemiekonzern gehöre BASF zu den konjunkturabhängigen Werten im DAX. Das habe sich gezeigt, als sich die wirtschaftlichen Perspektiven nach schwachen Daten eingetrübt hätten. Mittlerweile hätten neue Daten die Sorgen um eine Abkühlung der globalen Konjunktur vertrieben. Das habe auch die BASF-Aktie wieder angetrieben. Die Zahlen für 2018 seien auch durch niedrige Rhein-Pegel belastet worden. Am Stammwerk in Ludwigshafen transportiere BASF rund 40 Prozent seiner Güter per Schiff. 2019 solle ein Übergangsjahr werden, dann wolle der Konzern wieder wachsen.


Analysten würden höhere Kurse bei der BASF-Aktie erwarten. Ihnen voran gehe die Deutsche Bank mit einem zuletzt bestätigten Kursziel von 85 Euro. Zwar würden die dortigen Analysten von einem schwachen Start ins Jahr ausgehen, hätten aber die günstige Bewertung der Aktie hervorgehoben. Mit einem Ziel von 78 Euro würden die Analysten der Credit Suisse und HSBC folgen. Die im vergangenen Monat genannten Kursziele hätten dabei zwischen 64 und 85 Euro gelegen, wobei sich alle Analysten dabei entweder neutral oder positiv zur BASF-Aktie geäußert hätten.

Die Aktie von BASF weise für das laufende Jahr ein erwartetes Kurs-Gewinn-Verhältnis von 12,3 auf (KGVe19). Das Papier erscheine im Branchenvergleich somit als nicht zu teuer bewertet. Aus dem aktuellen Kurs errechne sich bei einer erwarteten Dividende von 3,20 Euro für das laufende Jahr eine durchaus attraktive Dividendenrendite von 4,6 Prozent. Die Ludwigshafener würden aber nicht nur großzügig, sondern auf Sicht der letzten zehn Jahre auch jedes Jahr mehr ausschütten. Ex Dividende werde die BASF-Aktie am 6. Mai gehandelt.

Sollte die BASF-Aktie nach dem Ausbruch aus dem langfristigen Abwärtstrend um 68,50 Euro und nach einem neuen Jahreshoch bei 69,63 Euro nun auch der Anstieg über die Widerstände von November um 70 Euro gelingen, könnte der weitere Weg frei bis zum Hoch von Ende September um 82 Euro sein. Sofern die Aktie trotz ihrer aktuell positiven Tendenz nach den jüngsten Gewinnen in eine kurze Phase der Konsolidierung übergehe, sollte diese nicht den kurzfristigen Aufwärtstrend mit einem Support um 65 Euro unterschreiten.

Mit dem Call-Optionsschein könnten risikofreudige Anleger, die von einer steigenden Aktie ausgehen würden, profitieren. Die Optionsschein-Idee mit Basispreis bei 60 Euro und Fälligkeit am 17.06.2020 würde eine Rendite von 120 Prozent erzielen, wenn die Aktie bis zum Laufzeitende auf 82 Euro steige. Sollte sie höher steigen oder das Ziel früher erreichen, wäre auch eine höhere Rendite möglich. Um aktuell am Bewertungstag einen Gewinn zu erzielen, müsste die Aktie mindestens bei 70 Euro (Break-Even-Punkt) schließen.

Zu beachten sei: Falls die Aktie am Bewertungstag unter 60 Euro schließe, verfalle dieser Optionsschein wertlos. Ansonsten werde die Differenz zwischen Kurs und Basispreis zum Bezugsverhältnis von 0,1 ausbezahlt. Ein Ausstieg aus dieser spekulativen Idee könnte erwogen werden, sollte die Aktie ihre derzeitige Richtung ändern und unter 65 Euro fallen. Im Optionsschein könnte daher ein risikobegrenzender Stoppkurs bei 0,71 Euro gesetzt werden. Das Chance-Risiko-Verhältnis dieser spekulativen Idee betrage 4,1 zu 1. (05.04.2019/oc/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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