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Endlos Turbo Long 60,138 auf BASF: Hier stimmt die Chemie - Optionsscheineanalyse


18.04.2019
DZ BANK

Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Das DZ BANK-Derivate-Team stellt als Alternative zum Direktinvestment in die Aktie von BASF (ISIN DE000BASF111/ WKN BASF11) einen Endlos Turbo Long 60,138 (ISIN DE000DDW8WY1/ WKN DDW8WY) mit dem Basiswert BASF vor.

Der deutsche Chemiekonzern BASF sei weltweit der größte seiner Zunft. Er biete ein großes Sortiment an verschiedenen Produkten für eine Vielzahl von Anwendungen, z.B. Ausgangsstoffe für Lacke, Kunststoffe, Pharmazeutika, Textilfasern sowie Wasch- und Pflanzenschutzmittel. Weitere Erzeugnisse des riesigen Sortiments seien Kunststoffe, Alkohole, Weichmacher, Glykole und Katalysatoren. Mit seinem Verbundkonzept sehe das DZ BANK-Derivate-Team bei BASF klare Wettbewerbsvorteile, die auch künftig für eine gute Geschäftsentwicklung sorgen dürften. Die Gesellschaft wolle zudem weiterhin stärker zulegen als der Markt. Demnach solle das Wachstum des eigenen Absatzes über dem der globalen Chemieproduktion liegen.

Die Entwicklung im Geschäftsjahr 2018 sei geprägt gewesen von einigen Belastungsfaktoren. Der Handelsstreit zwischen den USA und China, eine sich abkühlende Autokonjunktur sowie das Niedrigwasser am Rhein hätten die Ergebnisentwicklung gebremst. Preiserhöhungen hätten zwar zu einem Umsatzplus von 2,4% auf 62,68 Mrd. Euro geführt, die Gewinne seien jedoch rückläufig gewesen. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) habe sich um 11,7% auf 9,48 Mrd. Euro verringert. Trotz rückläufiger Profite wolle der BASF-Vorstand die Dividende erhöhen. Auf der Hauptversammlung am 3. Mai solle den Aktionären ein entsprechender Vorschlag unterbreitet werden. Geplant sei, die Ausschüttung von 3,10 auf 3,20 Euro je Aktie anzuheben.

Mit der angehobenen Dividende signalisiere das Management seine Zuversicht bezüglich der weiteren geschäftlichen Perspektiven. Der Vorstand erwarte im laufenden Geschäftsjahr zwar ein herausforderndes Umfeld, das von hoher Unsicherheit geprägt sein werde. Er gehe jedoch von einem profitablen Wachstum aus. Das bereinigte EBITDA solle 2019 leicht über dem Vorjahreswert liegen. Beim Umsatz peile BASF ein Plus von 1% bis 5% an. Im ersten Halbjahr werde dabei ein vergleichsweise schwaches Wachstum erwartet. Verantwortlich dafür sei vor allem die starke Entwicklung im Vorjahreszeitraum. Bei den Gewinnen dürften die Kosten für den laufenden Konzernumbau in den ersten Monaten des Jahres belasten.


Langfristig erwarte das DZ BANK-Derivate-Team weiterhin eine solide Geschäftsentwicklung. Der seit Mai 2018 amtierende neue Firmenlenker Dr. Martin Brudermüller kremple derzeit den Konzern um. Unter seiner Führung sei 2018 unter anderem das Agrarchemiegeschäft gestärkt worden, indem von Bayer bestimmte Aktivitäten erworben worden seien. Weitere Zukäufe, aber auch Desinvestitionen waren und sind in der Umsetzung, so das DZ BANK-Derivate-Team.

Um die Profitabilität zu erhöhen, setze das Management seit November zudem ein neues Sparprogramm um. Dieses solle ab Ende 2021 jährlich 2 Mrd. Euro zum EBITDA beisteuern. Das Unternehmen wolle dazu in den Bereichen Produktion, Logistik, Forschung und Entwicklung die Kosten senken. Konkret sei geplant, das EBITDA vor Sondereinflüssen künftig um 3% bis 5% jährlich zu steigern.

Trotz des kurzfristig möglichen Gegenwindes durch eine sich abkühlende Weltwirtschaft dürfte das Geschäftsmodell von BASF, ungeachtet dessen zyklischer Charakteristik, nach Einschätzung des DZ BANK-Derivate-Teams langfristig weiterhin funktionieren. Mit seiner aktuellen starken Marktposition sowie den Vorhaben in den Bereichen Konzernumbau und Kostenstruktur dürften die Weichen für ein weiteres profitables Wachstum gestellt werden. Die fundamental guten Aussichten würden gegenwärtig auf eine vergleichsweise günstige Bewertung treffen. Zusammen mit der aktuellen charttechnischen Konstellation sei die Aktie daher aus Trading-Aspekten interessant. Die BASF-Aktie habe im Dezember 2018 nahezu das Tief von Februar 2016 erreicht, dann jedoch nach oben abgedreht. Der Kurs bewege sich damit aus Sicht des DZ BANK-Derivate-Teams in einer breit angelegten Trading-Range.

Innerhalb des aktuellen Aufwärtsimpulses sei jüngst der 200-Tage-GD überschritten worden. Zudem sei nun das 38,2%-Fibonacci-Retracement der Abwärtsbewegung von Januar bis Dezember 2018 bei 73,29 Euro erreicht worden. Hier könne es nach Einschätzung des DZ BANK-Derivate-Teams zu einer Verschnaufpause kommen. Gelinge der Ausbruch über 73,29 Euro, könne sich die Aufwärtsbewegung zu den nächsten Etappenzielen bei 78,08 und 78,97 Euro fortsetzen. Vor diesem Hintergrund könnten Trader bei einem entsprechenden Ausbruch eine trendfolgende Long-Position in Erwägung ziehen.

Mit einem Hebelprodukt könnten Anleger überproportional an der Kursentwicklung des jeweiligen Basiswertes partizipieren. So vollziehe z.B. ein Endlos-Turbo Long auf die BASF SE die positive, aber auch die negative Kursentwicklung der Aktie gehebelt nach. Auf den Basiswert BASF SE stünden Anlegern verschiedene Endlos-Turbos Long zur Verfügung. Ein Beispiel sei der Endlos-Turbo Long mit einer aktuellen Knock-Out-Barriere von 60,1336 Euro. Werde die Knock-Out-Barriere berührt, verfalle das Zertifikat jedoch wertlos. (Stand vom 17.04.2019) (18.04.2019/oc/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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