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DAX von Versorgerwerten beflügelt


07.09.2010
Helaba

Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Der internationale Datenkalender ist weiterhin schwach gefüllt, so die Analysten der Helaba.

In Deutschland würden heute einzig die Auftragseingänge der Industrie das Interesse der Marktteilnehmer wecken. Als Indikator für die künftige Produktion des Verarbeitenden Gewerbes seien die Auftragszahlen hochgeschätzt. Seit dem Frühjahr 2009 würden die Aufträge der Industrie im Trend deutlich ansteigen, zuletzt sehr stark getrieben von den Aufträgen aus dem Ausland, während die inländischen Bestellungen in den letzten drei Monaten quasi stagniert hätten. Großaufträge aus dem Ausland könnten zu diesen unterschiedlichen Entwicklungen beigetragen haben. Die ausländischen Bestellungen dürften demzufolge im Monatsvergleich einen Rücksetzer erfahren. Einen regelrechten Einbruch der Auftragseingänge würden die Analysten aber nicht befürchten.


Der Anstieg der Lagebeurteilung in der ifo-Umfrage sowie das Plus bei Auftragsindex im Rahmen der Einkaufsmanagerbefragung würden auf die aktuell robuste Verfassung der Industrie hinweisen.

Der gestrige Handelstag sei, durch das feiertagsbedingte Fehlen der US-Amerikaner, von sehr schwachen Umsätzen geprägt gewesen. Wenngleich ein positiver Unterton festzustellen gewesen sei. Dennoch sollte nicht übersehen werden, dass der Hauptanteil der Kursgewinne beim DAX (ISIN DE0008469008 / WKN 846900) auf die Versorgerwerte (nach der Atom-Entscheidung) entfallen sei. E.ON (ISIN DE000ENAG999 / WKN ENAG99) seien um 1,79% geklettert, während es für RWE (ISIN DE0007037129 / WKN 703712) um 1,84% nach oben gegangen sei. Das Papier der Deutschen Börse AG (ISIN DE0005810055 / WKN 581005) (+2,11%) habe die Gewinnerliste angeführt. Darüber hinaus habe man den Eindruck gehabt, dass Kursveränderungen eher zufällig zustande gekommen seien.

Die nachgebenden Kurse an der Tokioter Börse würden heute, als Vorgabe, nur einen geringen Markteinfluss haben. Entsprechend könne von einer nahezu unveränderten Eröffnung des deutschen Leitindex ausgegangen werden. Von den zur Veröffentlichung anstehenden Daten sei kaum Markteinfluss zu erwarten, entsprechend dürfe man gespannt sein, von welcher Seite Impulse kommen würden. (07.09.2010/ac/a/m)




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