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EUR/CHF Franken-Bullen in Wartestellung 07.09.2010
UniCredit Research
München (aktiencheck.de AG) - Die schweizerischen Verbraucherpreise lagen im August nur noch knapp im Inflationsbereich, dafür fiel das BIP-Q2 aber deutlich besser aus, so die Analysten von UniCredit Research.
Jeder könne sich seinen eigenen Reim darauf machen, ob das Interventionsrisiko nun gestiegen sei oder nicht. Die Analysten würden eher meinen ja, aber die Diskussion habe aufgrund der starken Gegenbewegung Ende letzter Woche ohnehin etwas an Brisanz verloren. Diese Woche sei aufgrund des ausgedünnten Datenkalenders normalerweise nicht mit einem starken Angriff der Franken-Bullen zu rechnen, es sei denn, das Thema Eigenkapitalisierung der deutschen Banken würde weiter hoch gekocht.
Die nächste Woche könnte allerdings recht brisant werden, weil am 16. September die nächste SNB-Sitzung stattfinde. Normalerweise gehe man bei anstehenden Zentralbankentscheidungen eher auf Nummer sicher. Das könnte dieses Mal vielleicht anders sein, weil die Märkte darauf erpicht seien, die Schmerzgrenze der SNB zu erfahren. Leichter würde dieses Unterfangen natürlich bei einem wieder veränderten Umfeld, das heiße mehr Risikoaversion und einem Bruch der Parität in USD/CHF. Bleibe das Bild nächste Woche wie es sei, wäre man allerdings schlecht beraten, sich gegen den Markttrend zu stellen und sein Ansinnen mit Gewalt durchzusetzen. (07.09.2010/ac/a/m)
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