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Wave XXL-Optionsscheine auf Klöckner & Co: Nicht nur die Digitalisierung schreitet voran - Optionsscheineanalyse


30.06.2017
X-markets by Deutsche Bank

Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Produktexperte von X-markets by Deutsche Bank, Nicolai Tietze, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000DM471M0/ WKN DM471M) und einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000DM2QFH6/ WKN DM2QFH) der Deutschen Bank auf die Aktie von Klöckner & Co (ISIN DE000KC01000/ WKN KC0100) vor.

Trotz einer Stabilisierung am Stahlmarkt sei im Fall der zuletzt arg gebeutelten Klöckner & Co-Aktie wenig von einem Turnaround zu sehen gewesen. Könne die voranschreitende Digitalisierung die Wende bringen?

Der Duisburger Stahlhändler Klöckner & Co habe zuletzt von einer Stabilisierung der Stahlpreise profitiert. Neben einem verbesserten Preisumfeld hätten sich zusätzlich die Effekte aus Restrukturierungs- und Optimierungsmaßnahmen positiv bemerkbar gemacht. Nicht umsonst habe das SDAX-Unternehmen am 26. April 2017 für die Zeit zwischen Januar und März das beste Quartalsergebnis seit sechs Jahren verkünden können.

Höhere Preise hätten für ein Umsatzplus im Vorjahresvergleich um 15,6 Prozent auf 1,6 Mrd. Euro gesorgt. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) habe von 16 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum auf 77 Mio. Euro mehr als vervierfacht werden können. Damit habe das Ergebnis sogar leicht über der prognostizierten Spanne von 65 bis 75 Mio. Euro gelegen. Das Konzernergebnis sei mit 36 Mio. Euro wieder spürbar positiv gewesen. Im Vorjahr habe ein Minus von 14 Mio. Euro zu Buche gestanden.


Auch für das laufende zweite Quartal stelle das Management weiterhin eine sehr robuste Ergebnisentwicklung mit einem EBITDA in der Spanne von 60 bis 70 Mio. Euro in Aussicht. Das Konzernergebnis solle laut Unternehmensprognose erneut positiv ausfallen. Im Gesamtjahr sollten das EBITDA und das Konzernergebnis insbesondere wegen des deutlich besseren ersten Quartals, einer leicht anziehenden Nachfrage und den diesjährigen Effekten aus den Restrukturierungs- und Optimierungsmaßnahmen merklich ansteigen.

Allerdings wolle man sich bei Klöckner & Co nicht nur auf eine Erholung am Stahlmarkt verlassen. Besonders stolz sei der wachsende Anteil der über digitale Kanäle erzielten Erlöse präsentiert worden. Im ersten Quartal 2017 sei dieser von 12 Prozent im Schlussquartal 2016 auf nun 14 Prozent gestiegen. Ein wichtiges Thema sei der 3D-Druck. Über die Venture Capital Tochter kloeckner.v habe sich Klöckner & Co im April mit einem Minderheitsanteil an dem Technologie-Start-up BigRep beteiligt und steige damit in den Zukunftsmarkt der additiven Fertigung ein. BigRep sei Entwickler und Hersteller des größten serienmäßig verfügbaren 3D-Druckers der Welt, sowie Berater für Anlagenlösungen der additiven Fertigung.

So erfreulich die jüngste Ergebnisentwicklung und der Vorstoß in neue Geschäftsbereiche auch sein mögen, so enttäuschend ist der Kursverlauf der Klöckner & Co-Aktie, so die Experten von X-markets by Deutsche Bank. Seit Jahresbeginn würden die Anteilscheine die mit Abstand schlechteste Performance im SDAX aufweisen. Trotzdem seien die Anteilscheine aus bewertungstechnischer Sicht nicht als Schnäppchen zu bezeichnen. Laut FactSet-Schätzung habe das Kurs/Gewinn-Verhältnis für 2018 bei etwas über 15 gelegen. Nach dem jüngsten Kurssturz dürften sich Schnäppchenjäger und Turnaround-Trader möglicherweise einen etwas günstigeren Einstieg wünschen.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Klöckner & Co-Aktie erwarten würden, könnten mit einem WAVE XXL-Call der Deutschen Bank auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liege derzeit bei 12,50, die Knock-Out-Schwelle bei 8,95 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit einem WAVE XXL-Put der Deutschen Bank (aktueller Hebel 3,31; Knock-Out-Schwelle bei 11,10 Euro) auf fallende Kurse der Klöckner & Co-Aktie setzen. (Stand vom 29.06.2017) (30.06.2017/oc/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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