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Wave XXL-Optionsscheine auf Volkswagen: Wolfsburger wollen weiter die erste Geige spielen - Optionsscheineanalyse


10.11.2017
X-markets by Deutsche Bank

Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Produktexperte von X-markets by Deutsche Bank, Nicolai Tietze, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE0007664039/ WKN DM66VX) sowie einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000DS0HDQ9/ WKN DS0HDQ) der Deutschen Bank auf die Volkswagen-Vorzugsaktie (ISIN DE0007664039/ WKN 766403) vor.

Volkswagen und die anderen deutschen Autowerte scheinen ihr zwischenzeitliches Tief überwunden zu haben, so die Experten von X-markets by Deutsche Bank. Dabei sei die Volkswagen-Aktie für das Jahr 2017 sogar deutlich im Plus. Zu euphorisch sollten Anleger trotzdem nicht sein. Selbst wenn man die direkten Folgen des "Abgas-Skandals" ausblende, müssten sich die Wolfsburger noch sehr vielen Herausforderungen stellen.

Bei einem Blick auf die jüngste ErholungsRally der Volkswagen-Aktie, könnte man der Ansicht sein, der Automobilkonzern hätte den "Abgas-Skandal" vollständig aufgearbeitet. Allerdings ist dies nicht der Fall. Während in Deutschland über den Dieselmotor und mögliche Fahrverbote in Innenstädten diskutiert werde, hätten Volkswagen gewissermaßen die Sünden der Vergangenheit im dritten Quartal 2017 einen deutlichen Gewinnrückgang im Vorjahresvergleich eingebrockt.


Bereits am 29. September habe Volkswagen gewarnt, dass zusätzliche Vorsorgen für die technisch komplexere und zeitaufwändigere Umsetzung des vereinbarten Rückkauf-/Nachrüstprogramms für 2.0-Liter-Fahrzeuge in Nordamerika das Ergebnis belasten würden. Die negativen Sondereinflüsse für das operative Ergebnis seien auf rund 2,5 Mrd. Euro beziffert worden. Bei der Bekanntgabe der Geschäftsergebnisse für das dritte Quartal am 27. Oktober habe der DAX-Konzern einen Rückgang des Nettogewinns um 51,2 Prozent auf 1,14 Mrd. Euro ausweisen müssen. Das operative Ergebnis sei um 48,0 Prozent auf 1,72 Mrd. Euro geschrumpft. Wenn man jedoch die Neunmonatswerte betrachte, werde deutlich, dass Volkswagen die Sonderbelastungen relativ gut habe wegstecken können.

Dass der Konzern relativ gut mit "Dieselgate" zurechtkomme, zeige sich auch an den optimistischer gewordenen Aussichten für das Gesamtjahr. Die operative Rendite des Konzerns vor Sondereinflüssen sei bisher in einem Korridor von 6,0 bis 7,0 Prozent gesehen worden. Für die Kernmarke Volkswagen Pkw sei eine Umsatzrendite vor Sondereinflüssen von 2,5 bis 3,5 Prozent in Aussicht gestellt worden. In beiden Fällen wolle man nun die Prognosen moderat übertreffen. Darüber hinaus wolle Volkswagen vor allem mit seiner Kernmarke angreifen. Während die Strategie "Transform 2025+" bereits nachhaltige Ergebnisse zeige, laufe die größte Produktoffensive in der Geschichte der Marke. Auch konzernweit habe man sich einiges vorgenommen. Vor allem im Hinblick auf die Wachstumsmärkte Elektromobilität und autonomes Fahren.

Volkswagen und andere deutsche Autokonzerne hätten milliardenschwere Investitionsprogramme aufgelegt, um zukünftig nicht ins Hintertreffen zu geraten. Allerdings sei ihre Einsicht etwas spät gekommen, dass es dem Verbrennungsmotor endgültig an den Kragen gehen könnte. Es sei nicht sicher, dass Kunden auf die Elektroautos aus dem Hause Volkswagen noch einige Jahre warten würden, während Tesla bereits jetzt sein massenmarkttaugliches "Model 3" fertige und ausliefere. Dabei sei Tesla bei weitem nicht der einzige Konkurrent, der zukünftig im Bereich Elektromobilität die erste Geige spielen möchte.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Volkswagen-Aktie erwarten würden, könnten mit einem WAVE XXL-Call der Deutschen Bank auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liege derzeit bei 4,81, die Knock-Out-Schwelle bei 131,75 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit einem WAVE XXL-Put der Deutschen Bank (aktueller Hebel 4,78; Knock-Out-Schwelle bei 179,90 Euro) auf fallende Kurse der Volkswagen-Aktie setzen. (Stand vom 09.11.2017) (10.11.2017/oc/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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