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Turbo-Optionsscheine auf Gold: Kursrakete gestartet - Optionsscheineanalyse


06.06.2019
Bank Vontobel Europe AG

München (www.optionsscheinecheck.de) - An den Märkten ist die Nervosität zurück: Die Anleger ziehen Gelder aus Aktienfonds ab, der DAX ist im Mai um fünf Prozent gefallen, gilt somit als der schlimmste Mai seit sieben Jahren, so das Vontobel Zertifikate-Team in einer aktuellen Rohstoffkolumne.

Seit Jahresanfang sei der deutsche Leitindex um 8 Prozent gesunken, der marktbreite amerikanische Index S&P 500 notiere zwar auf einem ähnlich hohen Niveau wie vor einem Jahr, sei seit Anfang Mai jedoch um 6,6 Prozent gefallen. Die Aussichten auf das Gesamtjahr hätten sich aus Sicht von Analysten auch verschlechtert. Das liege an den zahlreichen Handelskonflikten, der sich abschwächenden chinesischen Konjunktur sowie regionaler Problemherde, wie etwa dem Brexit in Europa.

Vor diesem Hintergrund würden sich Investoren wieder in Scharen den als sicher geltenden Anlagen zuwenden. Lange Zeit habe es noch so ausgesehen, als sei der Zusammenhang zwischen geopolitischen und konjunkturellen Risikofaktoren und den sicheren Häfen überholt. Doch nun scheine das Eis gebrochen. Die Flucht der Anleger zeige sich etwa an in der Rendite für zehnjährige US-Staatsanleihen, die in den vergangenen Monaten von 3,25 Prozent auf nur noch knapp über zwei Prozent gefallen sei.

Doch auch bei den Edelmetallen sei es zu rapiden Preisanstiegen gekommen. Die Feinunze Gold habe die psychologisch wichtige Marke von 1.300 Dollar überwunden. Ende Mai habe die Notiz noch bei 1.280 Dollar/Unze gestanden, aktuell liege der Preis bei 1.327 Dollar/Unze. Eine Verteuerung binnen weniger Handelstage von immerhin gut 2 Prozent. Neue Hiobsbotschaften vom Handelskrieg hätten die Kursrakete gestartet. US-Präsident Donald Trump habe vergangene Woche angekündigt, Zölle auf Einfuhren aus Mexiko zu erheben, obwohl seine Berater Berichten zufolge gegen einen solchen Schritt gewesen sein sollten.

Auftrieb erhalten habe Gold zudem durch den US-Dollar, der sich im Zuge schwächerer US-Konjunkturdaten und FED-Zinssenkungserwartungen spürbar verbilligt habe. In den USA sei der viel beachtete ISM-Einkaufsmanagerindex für die Industrie im Mai entgegen den Erwartungen gefallen. Zudem habe sich das FOMC-Mitglied James Bullard am Montag für eine zeitnahe Zinssenkung ausgesprochen. Mittlerweile rechne der Markt mit zwei Zinssenkungen der US-Notenbank in diesem Jahr.


Der Handelskrieg habe in China bereits massive Lockerungen der Geldpolitik zur Folge gehabt, weshalb dort der Goldpreis in Chinesischen Yuan ebenfalls deutlich habe ansteigen können. Auch der Mexikanische Peso sei sofort nach Trumps Handelskriegserklärung massiv unter Druck gekommen und der Goldpreis in Peso habe ein frisches Jahreshoch erklommen.

Das Vontobel Zertifikate-Team bietet zwei Turbo-Optionsscheine auf Gold zum Kauf an.

Der Turbo Call-Optionsschein (ISIN DE000VF1EV16/ WKN VF1EV1) auf Gold (Troy Ounce) habe einen Basispreis sowie einen Knock-Out von USD 1.202,00. Der Abstand zum Knock-Out betrage 9,73%. Das Papier habe ein Bezugsverhältnis von 0,1 und einen Hebel von 10,18. Der Geldkurs liege bei EUR 11,85. Der Briefkurs werde bei EUR 11,86 gesehen. Der Bewertungstag sei am 21.06.2019. (Stand: 06.06.2019, 09:35)

Der Turbo Put-Optionsschein (ISIN DE000VF2JMH4/ WKN VF2JMH) bezogen auf Gold (Troy Ounce) habe sowohl einen Basispreis als auch einen Knock-Out von USD 1.456,00. Der Abstand zum Knock-Out liege bei 9,35%. Das Bezugsverhältnis betrage 0,1, der Hebel 10,69. Der Geldkurs liege bei EUR 10,85, wobei der Briefkurs bei EUR 10,86 gesehen werde. Der Bewertungstag sei der 21.06.2019. (Stand: 06.06.2019, 09:35)

Man sollte beachten, dass bei einer Investition in diese Produkte keine laufenden Erträge anfallen würden. Die Produkte seien nicht kapitalgeschützt, im ungünstigsten Fall sei ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals möglich. Bei Zahlungsunfähigkeit des Emittenten bzw. des Garanten drohe dem Anleger ein Geldverlust. Anleger sollten in jedem Fall beachten, dass vergangene Wertentwicklungen und/oder Analystenmeinungen kein hinreichender Indikator für künftige Wertentwicklungen seien. Die Wertentwicklung der Basiswerte hänge von einer Vielzahl wirtschaftlicher, unternehmerischer und politischer Faktoren ab, die bei der Bildung einer Markterwartung berücksichtigt werden sollten. (Ausgabe vom 05.06.2019)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (06.06.2019/oc/a/r)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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