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Turbo-Optionsscheine auf Rohöl: Werden die Förderbeschränkungen verlängert? Optionsscheineanalyse


13.06.2019
Bank Vontobel Europe AG

München (www.optionsscheinecheck.de) - Der Ölpreis konnte in den vergangenen Handelstagen wieder leicht zulegen, nachdem der saudische Ölminister Khalid Al-Falih sich sicher zeigte, dass die OPEC+ ihre Förderbeschränkungen verlängern wird, so das Vontobel Zertifikate-Team in einer aktuellen Rohstoffkolumne.

Innerhalb der OPEC gebe es laut Al-Falih darüber keine Zweifel, einzig die Position der Nicht-OPEC-Staaten sei in dieser Frage noch unsicher. Laut Kreisen stünden zwei Optionen im Raum: Die OPEC+ eliminiere ihre Overcompliance von derzeit 150 Prozent oder die Förderbeschränkung werde von 1,2 Mio. auf 0,9 Mio. Barrel pro Tag gesenkt.

Am Montag hätten Unterhändler aus Saudi-Arabien und Russland angeblich über einen möglichen Worst-Case debattiert, bei dem der Ölpreis unter 40 US-Dollar pro Barrel abstürze. Sollte sich die OPEC+ nicht auf eine Verlängerung der Förderbeschränkungen einigen, sei die Wahrscheinlichkeit für den Eintritt dieses Szenarios hoch, habe es geheißen. "Heute gibt es große Risiken einer Überversorgung", habe der russische Energieminister Alexander Nowak in Moskau nach dem Treffen mit dem saudischen Amtskollegen Al-Falih gesagt. "Wir haben vereinbart, dass wir eine tiefere Analyse durchführen müssen und die Entwicklungen im Juni weiter beobachten werden."

Die Saudis möchten eine solche Abwärtsspirale zwingend verhindern. "Sowohl auf bilateraler als auch auf OPEC+-Ebene arbeiten wir daran, präventive Maßnahmen zu ergreifen, um dieses Szenario nicht zuzulassen", habe Al-Falih in Moskau gesagt. Er versuche, seinen russischen Amtskollegen davon zu überzeugen, die Produktionskürzungen zu verlängern. Um Moskau einen Deal schmackhafter zu machen, erwäge Riad Investitionen in "mehrere" Projekte in Russland, darunter das Arctic LNG 2 Gasprojekt, eine Beteiligung am russischen Petrochemieunternehmen Sibur Holding, sowie andere Projekte in Partnerschaft mit Gazprom und Rosneft, wie Bloomberg berichtet habe.

Die Aussichten für den Ölmarkt hätten sich zuletzt insgesamt eingetrübt. Vor weniger als einem Monat habe die Internationale Energieagentur (IEA) ein signifikantes Angebotsdefizit im zweiten Quartal prognostiziert, obwohl sie einige Nachfragerisiken mit in ihre Prognose einbezogen habe. Doch seither habe sich die Situation scheinbar verschlechtert, denn Öl habe sich im letzten Monat stark verbilligt.


Das Vontobel Zertifikate-Team bietet zwei Turbo-Optionsscheine auf Rohöl zum Kauf an.

Der Turbo Call-Optionsschein (ISIN DE000VF1DTD3/ WKN VF1DTD) auf Brent Crude Oil Future habe einen Basispreis und einen Knock-Out von USD 31,95. Der Abstand zum Knock-Out betrage 48,15%. Das Papier habe ein Bezugsverhältnis von 1 und einen Hebel von 2,07. Der Geldkurs liege bei EUR 26,34. Der Briefkurs werde bei EUR 26,35 gesehen. (Stand: 13.06.2019, 10:06)

Der Turbo Put-Optionsschein (ISIN DE000VF6H696/ WKN VF6H69) bezogen auf Brent Crude Oil Future verfüge über einen Basispreis und einen Knock-Out von USD 67,09. Der Abstand zum Knock-Out liege bei 8,89%. Das Bezugsverhältnis betrage 1, der Hebel 11,23. Der Geldkurs belaufe sich auf EUR 4,86, wobei der Briefkurs bei EUR 4,87 gesehen werde. (Stand: 13.06.2019, 10:06)

Man sollte beachten, dass bei einer Investition in diese Produkte keine laufenden Erträge anfallen würden. Die Produkte seien nicht kapitalgeschützt, im ungünstigsten Fall sei ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals möglich. Bei Zahlungsunfähigkeit des Emittenten bzw. des Garanten drohe dem Anleger ein Geldverlust. Anleger sollten in jedem Fall beachten, dass vergangene Wertentwicklungen und/oder Analystenmeinungen kein hinreichender Indikator für künftige Wertentwicklungen seien. Die Wertentwicklung der Basiswerte hänge von einer Vielzahl wirtschaftlicher, unternehmerischer und politischer Faktoren ab, die bei der Bildung einer Markterwartung berücksichtigt werden sollten. (Ausgabe vom 11.06.2019)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (13.06.2019/oc/a/r)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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