Suche nach
nach Kursen
 Aktien
 Fonds
 Zertifikate
  •  alle
  •  Index
  •  Turbos
  •  Discounts
 Optionsscheine
 Optionen & Futures
nach Artikeln
alle Artikel
nur Analysen
nur News
als Quelle
 
WKN/ISIN/Symbol/Name

Newsletter
 

Lexikon
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Login Depot + Forum
 
Passwort vergessen?


 
 

Wave XXL-Optionsscheine auf Facebook: Muss sich der Social-Media-Riese wirklich fürchten? Optionsscheineanalyse


14.06.2019
X-markets by Deutsche Bank

Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Produktexperte von X-markets by Deutsche Bank, Christian-Hendrik Knappe, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000DC43TK4/ WKN DC43TK) und einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000DS6CJ10/ WKN DS6CJ1) der Deutschen Bank auf die Aktie von Facebook (ISIN US30303M1027/ WKN A1JWVX) vor.

2018 hätten Diskussionen zum Thema Datenschutz, Fake News und vor allem der Skandal um die Analysefirma Cambridge Analytica die Facebook-Aktie zeitweise regelrecht abstürzen lassen. Seitdem habe sich das Papier deutlich erholt. Anleger scheinen bereit zu sein, dieses Kapitel zu schließen, so die Experten von X-markets by Deutsche Bank. Es bleibe jedoch abzuwarten, ob dazu auch die Politik bereit sei.

Jahrelang schien es so, als könnten die großen US-Technologieunternehmen nahezu unreguliert tun und lassen, was immer sie möchten, so die Experten von X-markets by Deutsche Bank. Diese Zeiten seien nun vorbei. Facebook, Amazon, Apple und der Google-Muttergesellschaft Alphabet wehe ein immer stärkerer Wind vonseiten verschiedener Regulierungsbehörden entgegen. In Europa werde seit längerer Zeit die Art und Weise, wie Big-Tech das Zahlen von Steuern vermeide, kritisiert. Zuletzt seien verstärkt Wettbewerbsfragen aufgekommen. Außerdem hätten der Diebstahl von Nutzerdaten und der Facebook-Datenskandal um die Analysefirma Cambridge Analytica die Themen Datenschutz und Fake News in den Fokus der Politik und der breiten Öffentlichkeit rücken lassen.


Im Fall von Facebook sei in den USA zuletzt vor allem die mutmaßliche Monopolstellung des führenden Sozialen Netzwerks hitzig diskutiert worden. Schließlich würden die möglichen Alternativen wie der Kurznachrichtendienst WhatsApp sowie der Foto- und Videodienst Instagram bereits zu dem Konzern gehören. Aus diesem Grund werde sogar eine Zerschlagung Facebooks diskutiert. Eine solche habe Facebook-Mitgründer Chris Hughes in einem Beitrag in der "New York Times" gefordert. Die demokratische Senatorin und Bewerberin um das US-Präsidentenamt Elizabeth Warren möchte nicht nur Facebook, sondern auch andere US-Tech-Riesen zerschlagen.

Angesichts eines solchen Gegenwinds, möglicher milliardenschwerer Strafzahlungen in Zusammenhang mit den jüngsten Datenskandalen und den wachsenden Ausgaben für den Kampf gegen Fake News sowie für mehr Datenschutz habe Facebook-Konzernchef Mark Zuckerberg auf der diesjährigen Hauptversammlung am 30. Mai ein Novum erlebt. Nach vielen erfolgreichen Jahren habe sich Zuckerberg dieses Mal kritischen Fragen stellen müssen. Er habe versprochen, dass das Unternehmen in Zukunft seiner Verantwortung im Hinblick auf Probleme wie den Datenschutz der Facebook-Nutzer stärker gerecht werden möchte und diese bereits "proaktiv" angehen werde. Man dürfe gespannt sein, ob solche Beteuerungen den Regulierungsbehörden in der EU und den USA ausreichen würden.

Es sei nicht das erste Mal in der Geschichte, dass mutmaßlich zu mächtige Technologiekonzerne in den USA in den Fokus der Regulierungsbehörden geraten würden. Der Software-Riese Microsoft sei ein gutes Beispiel. Allerdings habe die US-Politik in der Vergangenheit vom äußersten, einer Zerschlagung, abgesehen. So weit dürften sie auch im Fall von Facebook nicht gehen, vor allem, wenn man bedenke, dass Washington seine weltweit tätigen Tech-Konzerne insbesondere in Zeiten eines Handelsstreits mit China nicht schwächen möchte. Auf Unternehmensseite werde man darauf achten, mögliche Strafen hinsichtlich Datenschutzvergehen oder der Ausnutzung einer Monopolstellung auf Geldzahlungen zu beschränken. Ein Blick auf die Gewinnsituation bei Facebook & Co zeige, dass diese Unternehmen solche Zahlungen derzeit relativ leicht stemmen könnten.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Facebook-Aktie erwarten würden, könnten mit einem WAVE XXL-Call der Deutschen Bank auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liege derzeit bei 4,11, die Barriere bei 141,90 US-Dollar. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit einem WAVE XXL-Put der Deutschen Bank (aktueller Hebel 4,25, Barriere bei 207,95 US-Dollar) auf fallende Kurse der Facebook-Aktie setzen. (Stand vom 13.06.2019) (14.06.2019/oc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




Erweiterte Funktionen
Artikel drucken Artikel drucken
Weitere Analysen & News mehr
17.10.2019, HebelprodukteReport
Facebook-Calls mit hohen Chancen bei Erreichen des Kursziels - Optionsscheineanalyse
02.10.2019, HebelprodukteReport
Facebook-Puts mit 86%-Chance bei Kursrückgang auf 162 USD - Optionsscheineanalyse
01.07.2019, HebelprodukteReport
Facebook-Calls mit 138%-Chance bei Erreichen des Allzeithochs - Optionsscheineanalyse
27.06.2019, ZertifikateJournal
Discount Call-Optionsschein auf Facebook: Die Finanzindustrie aufmischen - Optionsscheineanalyse
06.06.2019, HebelprodukteReport
Facebook-Calls mit 71%-Chance bei Gegenbewegung auf 180 USD - Optionsscheineanalyse
 

Copyright 1998 - 2019 zertifikatecheck.de, implementiert durch ARIVA.DE AG