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Endlos Turbo Short-Optionsschein auf Brent: Technische Reaktion bietet Short-Chance - Optionsscheineanalyse


10.10.2019
DZ BANK

Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Martin Merz, Produktmanager bei der DZ BANK, stellt einen Endlos Turbo Short-Optionsschein (Open end) (ISIN DE000DF1J3U9/ WKN DF1J3U) auf Brent Crude Future Contract vor.

Die Notierungen bei Brent hätten sich in den vergangenen Wochen deutlicher unter Druck gezeigt. Nach den spektakulären Anschlägen auf Raffinerie-Anlagen in Saudi-Arabien habe sich die Lage an den Terminmärkten im Zuge der jüngsten Annäherungen zwischen den Konfliktparteien wieder deutlich entspannt. Sorgen über eine weiter sinkende weltweite Ölnachfrage hätten den Ölpreis zusätzlich belastet. Nach dem jüngsten Kursrutsch sei Brent aus technischer Sicht schwer angeschlagen, wobei es sich anbiete, Kurserhöhungen zum Aufbau von Short-Positionen zu nutzen.

Nach den Anschlägen auf Ölförderanlagen in Saudi-Arabien vor knapp zwei Wochen habe man wieder eine deutliche Entspannung der Lage an den Terminmärkten gesehen. So seien die USA offensichtlich bereit, ihre Verhandlungen mit dem Iran wiederaufzunehmen und hätten Medienberichten zufolge eine Aufhebung aller Sanktionen im Gegenzug für eine neue Gesprächsrunde mit dem Iran angeboten. Damit scheine eine von vielen Marktteilnehmern befürchtete weitere Eskalation im Nahen Osten zunächst vom Tisch zu sein, was zuvor an den Terminmärkten für kräftige Zugewinne beim Ölpreis gesorgt habe.


Zuletzt seien nach der Einschätzung der Experten wieder verstärkt Befürchtungen über eine Abschwächung der globalen Ölnachfrage in den Fokus gerückt. So habe die International Energy Agency (IEA) kürzlich erklärt, dass man vor dem Hintergrund der globalen konjunkturellen Unsicherheiten über eine weitere Senkung der Prognose für die weltweite Ölnachfrage nachdenke. Die IEA habe im Jahresverlauf ebenso wie viele renommierte Analystenhäuser die Schätzungen zur Entwicklung der weltweiten Ölnachfrage mehrfach nach unten angepasst.

Die Aussage des neuen saudi-arabischen Ölministers Abdulaziz bin Salman, wonach die durch die Terroranschläge verursachten Schäden mittlerweile weitestgehend behoben worden seien, habe an den Terminmärkten für weitere Kursabschläge gesorgt. Marktbeobachter hätten nach den Terroranschlägen erwartet, dass es mehrere Monate dauern könnte, bis Saudi-Arabien seine Produktionskapazitäten vollständig instand setzen könne. Für trübe Stimmung am Ölmarkt hätten zuletzt auch die schwächer als erwartet ausgefallenen Wirtschaftsdaten in den USA und der Eurozone gesorgt, die von vielen Marktteilnehmern als Indiz für eine weiter schwindende Ölnachfrage interpretiert worden seien.

Auch die Fördergemeinschaft der "OPEC+"-Staaten, der neben vielen wichtigen OPEC-Mitgliedern auch bedeutende Förderländer außerhalb des Ölkartells wie Russland angehören würden, sehe trotz der deutlich rückläufigen Ölpreisnotierungen aktuell keinen akuten Handlungsbedarf. So habe Russlands Energieminister Nowak in einem Interview eine weitere Förderkürzung ausgeschlossen. Auch Saudi-Arabien sehe nur für den Fall einer weiteren Eintrübung der konjunkturellen Rahmenbedingungen Bedarf für weitere Stützungsmaßnahmen. Hoffnung für die Ölbullen biete sich im Zuge einer möglichen Einigung im laufenden Handelskonflikt zwischen China und den USA, wobei dies jedoch lediglich für eine technische Gegenreaktion im übergeordneten Abwärtstrend reichen dürfte.

Der Aufwärtsimpuls nach den Terroranschlägen auf die Ölförderanlagen in Saudi-Arabien sei im Anschluss mit Gewinnmitnahmen beantwortet worden. Die von den Experten erhoffte Stabilisierung im Bereich der Marke von 64 USD, als Voraussetzung für eine Fortsetzung der übergeordneten Aufwärtsbewegung, sei nicht eingetreten. Nachdem Brent nach dem Unterschreiten der mehrtägigen Seitwärtsrange bei 64 USD seine Kursabschläge weiter ausgedehnt habe, hätten sich die Notierungen im Bereich der Marke von 57 USD zunächst wieder stabilisieren können und sich in den vergangenen Handelstagen fester gezeigt. Übergeordnet bleibe der Abwärtstrend bei Brent noch immer dominant. Daher biete es sich an, Kurserholungen im Bereich der Marke von 60 USD zum Aufbau von Short-Positionen zu nutzen. Als Stopp-Loss biete sich hier ein Wert im Bereich der Marke von 66 USD an.

Mit einem Hebelprodukt könnten Anleger überproportional an der Kursentwicklung des jeweiligen Basiswertes partizipieren. So vollziehe z.B. ein Endlos-Turbo Short auf den Brent Crude Oil Contract fallende, aber auch steigende Kursnotierungen des Basiswerts gehebelt nach. Auf den Basiswert Brent Crude Oil Contract stünden verschiedene Endlos-Turbos Short zur Verfügung. Ein Beispiel sei der Endlos-Turbo Short mit einem Basispreis von 83,264 USD und einer Knock-Out-Barriere von 83,264 USD. Werde die Knock-Out-Barriere berührt, komme es jedoch zu einem Totalverlust des eingesetzten Kapitals. (Ausgabe vom 09.10.2019) (10.10.2019/oc/a/r)




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