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wikifolio-Zertifikat: Kräftige Gegenbewegungen voraus! Zertifikateanalyse


19.12.2019
ZertifikateJournal

Schwarzach am Main (www.zertifikatecheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateJournal" stellen in ihrer aktuellen Ausgabe ein Zertifikat (ISIN DE000LS9HJZ8/ WKN LS9HJZ) von Lang & Schwarz auf den Wikifolio-Index ZJ Hebel aktiv als Pick of the Week vor.

2019 hätten Anleger mit Aktien kaum etwas falsch machen können - zumindest, wenn sie auf einen der deutschen Auswahlindices gesetzt hätten. Der DAX liege seit Jahresanfang bis dato mit 25,1 Prozent im Plus. Bei den Nebenwerteindices MDAX und SDAX seien Gewinne von 30,3 Prozent bzw. 29,6 Prozent aufgelaufen. Da Fondsmanager die letzten Tage des Jahres gerne dazu nutzen würden, um ihre Depots "aufzuhübschen", könnte in den letzten Dezembertagen noch das eine oder andere Prozent dazu kommen.

Doch beileibe nicht alle Aktien hätten gleichermaßen zugelegt. Trotz des guten 2019er Börsenjahrgangs gebe es auch in diesem Jahr einige Verlierer: Von den 160 Titeln, die in den Indices DAX, MDAX und SDAX gelistet seien, würden rund ein Viertel negative Vorzeichen aufweisen. Besonders stark verloren hätten im DAX Wirecard, Lufthansa und Deutsche Bank, im MDAX 1&1 Drillisch, K+S und thyssenkrupp sowie im SDAX LEONI, Steinhoff und SAF-HOLLAND. Bei der einen oder anderen Aktie könnte Anfang 2020 ein kräftiger Rebound anstehen.

Denn die Window-Dressing-Effekte würden natürlich auch umgekehrt gelten. Um in der Jahresendabrechnung den Eindruck entstehen zu lassen, dass die Portfoliomanager schon das ganze Jahr über das richtige Gespür gehabt hätten, würden nicht nur die Gewinner gekauft, sondern auch die Verlierer aus den Depots geschmissen. In den ersten Januar-Tagen des neuen Jahres drehe sich der Trend dann oftmals um. Zum einen lasse der Verkaufsdruck bei den Verliereraktien schlagartig nach. Zum anderen würden die Profis die Übergewichtung der Gewinnertitel wieder herunterfahren und die Loser zurückkaufen.


In den vergangenen Jahren seien die Kurserholungen kräftig ausgefallen - vor allem kurzfristig: Wer sich beispielsweise Ende 2018 die zehn schlechtesten DAX-Aktien des Jahres ins Depot geholt habe und sie Ende Januar 2019 wieder verkauft habe, habe im Durchschnitt eine Rendite von 11,4 Prozent erzielen können. Dem stehe ein Januar-Plus von 5,8 Prozent beim DAX gegenüber. Damit nicht genug: In neun der vergangenen zehn Börsenjahre hätten Anleger mit der Januar-Comeback-Strategie eine teils deutliche Outperformance gegenüber dem Gesamtmarkt erzielen können.

Umsetzen lasse sich die Strategie beispielsweise mit Turbo-Zertifikaten. Besonders interessant seien Spekulationen auf Lufthansa (ISIN DE000VE18KH9/ WKN VE18KH), Deutsche Bank (ISIN DE000DDN86S7/ WKN DDN86S), 1&1 Drillisch (ISIN DE000PX45GH2/ WKN PX45GH), K+S (ISIN DE000HZ4YVJ0/ WKN HZ4YVJ) und Thyssen (ISIN DE000JP7DA85/ WKN JP7DA8). Von Wirecard (Vorwürfe der Bilanzmanipulation), Steinhoff (Fortbestand gefährdet) und LEONI (großer Liquiditätsbedarf) sollten Anleger besser die Finger lassen.

Wer nicht alle Papiere einzeln kaufen möchte, könne sich auch das wikifolio "ZJ Hebel aktiv" ansehen, in dem die Experten vom "ZertifikateJournal" die Januar-Comeback-Strategie mit Turbos mit Hebel 5 umsetzen würden. Übrigens: Mit einem Plus von fast 100 Prozent habe das wikifolio-Zertifikat den Gesamtmarkt 2019 ordentlich outperformen können.

Anleger sollten konsequent sein und die Loser Ende Januar verkaufen. Denn langfristig habe der Ansatz keinen Mehrwert gebracht. Die Experten des Börsendiensts Index-Radar hätten die Verliererstrategie für eine zwölfmonatige Haltedauer - entsprechend einem Verkauf Ende Dezember des folgenden Jahres - untersucht: "Wer seit 2000 jeden Trade mitgemacht hätte, würde gut 70 Prozent hinter dem DAX liegen", so das ernüchternde Fazit. (Ausgabe 50/2019) (19.12.2019/zc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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