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Investmentidee: Vontobel-Zertifikate auf Merck - Weiter auf Innovationen setzen - Zertifikateanalyse


09.01.2020
Bank Vontobel Europe AG

München (www.zertifikatecheck.de) - Für Vontobel ist die Aktie von Merck (ISIN DE0006599905/ WKN 659990) eine Investmentidee und die Bank Vontobel Europe AG liefert Vorschläge, wie Anleger mit Anlagezertifikaten von dieser Einschätzung profitieren können.

Der Technologie- und Pharmakonzern Merck sehe den globalen Halbleitermarkt nach dem Rückgang in 2019 wieder auf Wachstumskurs. Merck-Chef, Stefan Oschmann, prognostiziere, dass die weltweite Datenmenge exponenziell wachsen werde und daher Mikrochips stark nachgefragt würden. Dies werde zu einer Trendwende auf dem globalen Halbleitermarkt mit anvisierten Wachstumsraten von bis zu 30% führen.

Im Herbst 2019 habe das Darmstädter Wissenschafts- und Technologieunternehmen bereits den US-Halbleiterhersteller Versum für EUR 5,8 Mrd. übernommen. Mit dem Kauf von Versum habe Merck somit wesentliche Lücken in ihrem Portfolio schließen können und decke nun alle Stufen der Chipherstellung ab. Der Markt für Elektromaterialien werde derzeit noch stark vom Displaygeschäft bestimmt, der aus der Verarbeitung von Flüssigkristallen und organischen Leuchtdioden (OLED) bestehe. Besonders im OLED-Markt werde in Zukunft ein starkes Wachstum erwartet. Merck sei bereits 2007 über die Akquisition von AZ Electronic Materials der Einstieg in das Halbleitergeschäft gelungen. Dieser solle infolge des Kaufs des US-amerikanischen Halbleiterhersteller Versum konsequent weiterverfolgt werden (Quelle: "Focus").

Seit Oschmann 2016 die Geschäftsleitung übernommen habe, richte er den Konzern konsequent auf Innovation aus. Er arbeite etwa zusammen mit Partnern, vorwiegend aus der Forschung, an der kompletten Digitalisierung der Laborausstattungen, welche die Merck-Sparte Life Science herstelle. Auch in der Pharmakologie und dem Technologiesegment für Display- und Halbleitertechnik setze Oschmann auf Zukunftsthemen. Technologische Innovationen wie Genomeditierung (Umprogrammierung von Informationen in DNA-Stücken) und Immunonkologie (Kontrollpunkte des Immunsystems, die sich auf den T-Zellen befänden und normalerweise eine überbordende Immunreaktion verhindern sollten) sollten weiterhin vorangetrieben werden. Der promovierte Veterinärmediziner sei nach Stationen bei den Vereinten Nationen, dem Verband der Chemischen Industrie und leitenden Funktionen beim US-Konzern MSD 2011 zur Merck KGaA gekommen (Quelle: "Euro am Sonntag").

Die Pharmakonzerne Merck und Pfizer hätten mit ihrem Medikament Bavencio einen Erfolg gegen Blasenkrebs erzielt. Bavencio (Avelumab) biete die erste Immuntherapie, die in einer klinischen Studie als Erstlinientherapie bei Patienten mit fortgeschrittenem Urothelkarzinom (maligner Tumor des Übergangsgewebes) eine statistisch signifikante Verbesserung des Gesamtüberlebens belegt habe, habe der Entwicklungschef von Pfizers Onkologie-Sparte, Chris Boshoff, gesagt. Blasenkrebs sei den Angaben der Deutschen Krebsgesellschaft zufolge die zehnthäufigste Krebserkrankung weltweit. Im Jahr 2018 seien weltweit mehr als eine halbe Million neue Fälle diagnostiziert worden, etwa 200.000 Menschen seien an der Erkrankung gestorben (Quelle: boerse.ard.de).

Der Darmstädter Pharmakonzern habe für sein Mittel gegen Multiple Sklerose die US-Genehmigung erhalten. Mehr als ein Jahrzehnt lang habe Merck auf diesen Moment hingearbeitet. Die US-Arzneimittelbehörde FDA habe die Zulassung für das Multiple-Sklerose-Medikament Mavenclad erteilt. Merck dürfe das Mittel damit auch auf dem lukrativen US-Markt vertreiben, nachdem die europäische Zulassungsbehörde EMA bereits 2017 grünes Licht gegeben habe. Der Darmstädter Konzern erringe damit einen wichtigen Erfolg für seine rund EUR 6,2 Mrd. schwere Pharmasparte. In diesem Geschäft setze Merck vor allem auf organisches Wachstum, während es die deutlich kleinere Chemiesparte gerade durch die Übernahme der US-Firma Versum ausbaue.


Multiple Sklerose (MS) sei dadurch gekennzeichnet, dass Immunzellen die Umhüllungen von Nervenzellen angreifen und so neurologische Störungen, insbesondere Lähmungen, auslösen würden. Der Wirkstoff werde seit langem bereits bei der Behandlung spezieller Formen von Leukämie eingesetzt. Als MS-Medikament zeichne er sich durch ein besonderes Therapieschema aus: Die Mavenclad-Tabletten müssten nur an 20 Tagen in zwei Jahren eingenommen werden. Merck sehe den Wirkstoff dennoch als interessante neue Option für die jährlich etwa 50.000 Patienten in den USA, die nach einem Fortschreiten der Erkrankung die Therapie wechseln müssten. Der Patentschutz laufe noch bis 2026 (Quelle: "Handelsblatt").

Merck habe überzeugende Resultate für das Geschäftsjahr 2019 erzielt. Stärkster Wachstumstreiber sei die Sparte Life Science gewesen, die von der starken Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen für die Arzneimittelherstellung sowie nach Laborausrüstungen profitiert habe. Die Healthcare-Sparte sei profitabel gewachsen. Besonders gut hätten sich die neuen Medikamente gegen Multiple Sklerose und Krebs verkauft. Mit Versum stärke Merck seine Position als Zulieferer für die Halbleiter- und Displayindustrie. Mit der Übernahme von Versum solle das Wachstum weiter angekurbelt und die Rentabilität verbessert werden. Die Jahresprognose sei angehoben worden. Merck erwarte jetzt einen Umsatz von EUR 15,7 bis 16,3 Mrd. sowie ein bereinigtes EBITA von EUR 4,23 bis 4,43 Mrd. (Quelle: finanztrends).

Die Merck KGaA sei ein international ausgerichteter Konzern, der Hightech-Produkte in den Bereichen Healthcare, Life Science und Performance Materials entwickle, produziere und vertreibe. Das operative Geschäft sei in den Sparten Merck Serono, Consumer Health, Merck Millipore und Performance Materials sowie Sonstige gegliedert. Größter Umsatzträger sei Merck Serono, deren Portfolio rezeptpflichtige Arzneimittel umfasse. Die Sparte Consumer Health sei mit Produkten zur Gesundheitsvorsoge und Selbstmedikation befasst. Seit der Akquisition von Milipore in 2010, einem führenden Life Science Unternehmen, beinhalte die Sparte Performance Materials das Geschäft mit Flüssigkristallen und Materialien für eine energiesparende Beleuchtung (LED). Bei Perlglanz-Effektpigmenten, einer hochspezialisierten Nische des Pigmentmarkts, sei Merck nach eigenen Angaben Weltmarktführer. Merck Milipore vertreibe und entwickle Chemikalien, Instrumente und Verbrauchsmaterialien für Bio- und Pharmalabore (Quelle: "Handelsblatt").

Die Merck-Aktie werde aktuell bei EUR 109,05 (07.01.2020) gehandelt. Das Jahreshoch habe bei EUR 110,35 gelegen (07.01.2020), das Jahrestief bei EUR 85,84 (07.01.2020). Bei Bloomberg würden neun Analysten die Aktie auf "buy", 14 auf "hold" und drei auf "sell" setzen.

Eine Investmentidee sei zum Beispiel das Bonus Cap-Zertifikat (ISIN DE000VF57KB7/ WKN VF57KB) auf die Merck-Aktie. Die Bonusrendite werde bei 0,81% und die Barriere bei EUR 80,00 gesehen. Der Bonusbetrag sowie der Bonuslevel lägen bei EUR 120,00. Der Geldkurs betrage EUR 119,03 und der Briefkurs EUR 119,05. Der Bewertungstag sei der 19.06.2020. (Stand: 09.01.2020, 09:29)

Interessant sei auch das Bonus Cap-Zertifikat (ISIN DE000VE2TJP3/ WKN VE2TJP) auf Merck. Die Bonusrendite liege hierbei bei 9,09% und die Barriere bei EUR 90,00. Sowohl der Bonusbetrag als auch der Bonuslevel seien bei EUR 140,00 angesiedelt worden. Der Geldkurs belaufe sich auf EUR 128,56 und der Briefkurs auf EUR 128,58. Der Bewertungstag sei am 18.12.2020. (Stand: 09.01.2020, 09:29)

Da der weitere Kursverlauf der Aktie von einer Vielzahl konzernpolitischen, branchenspezifischen und ökonomischen Faktoren abhängig sei, sollten Anleger das Risiko bei ihren Investmententscheidungen berücksichtigen. Entwicklungen könnten jederzeit anders verlaufen, als Anleger es erwarten würden, wodurch Verluste entstehen könnten. (Ausgabe vom 08.01.2020) (09.01.2020/zc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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