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ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE0008404005 840400 -   € -   €
 
 
 

Zertifikate auf Allianz bieten Puffer


27.08.2010
X-markets by Deutsche Bank

Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Wie das X-markets-Team der Deutschen Bank berichtet, bietet die Deutsche Bank ein Diskontzertifikat (ISIN DE000DB2XBL6 / WKN DB2XBL) mit 16,79 Prozent Puffer und ein Bonus-Zertifikat (ISIN DE000DB6B9K9 / WKN DB6B9K) mit 25,37 Prozent Puffer auf die Aktie der Allianz (ISIN DE0008404005 / WKN 840400) als Strategie der Woche an.

Die Allianz-Aktie sei einer der Titel, die Anlegern in der letzten Dekade wenig Freude bereitet hätten. Langjährige Beobachter könnten sich daran erinnern, dass die Aktie im Jahr 2000 zeitweise bei schwindelerregenden Kursen von mehr als 400 Euro notiert habe.

Doch auch eine Betrachtung über fünf Jahre ergebe eine Verlustbilanz, obwohl es zwischenzeitlich durchaus aufwärts gegangen sei. So habe die Aktie am 26. August 2005 bei 103 Euro notiert, ein Jahr darauf bei 131 Euro und per Ende August 2007 sogar bei 157 Euro. Im Zuge der Finanzkrise sei es allerdings rasant abwärts gegangen, auf 110 Euro am 26. August 2008 sowie 82 Euro am gleichen Stichtag ein Jahr darauf.

Zuletzt habe der Titel auf ähnlichem Niveau bei rund 80 Euro gedümpelt - und das trotz eines satten operativen Ergebnisses von 2,2 Mrd. Euro im 2. Quartal 2010. Wie das Unternehmen unlängst bekannt gegeben habe, habe der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 14,5 Prozent auf 25,4 Mrd. Euro gesteigert werden können. Zudem seien die Prognosen fürs Gesamtjahr bestätigt worden. Auf den ersten Blick klinge das nicht schlecht, würden die Analysten sagen. Im Konsens seien die Erwartungen der Analysten sogar leicht übertroffen worden. Aber wirklich vom Hocker gehauen habe es die Experten der Analystenhäuser deswegen noch lange nicht.


Bei genauer Betrachtung des Zahlenwerks sei das "Haar in der Suppe" schnell gefunden. Denn neben den Aktionären sei auch das Unternehmen selbst nach eigenen Angaben auf der Suche nach höheren Renditen. Im Kern heiße das nichts anders, als dass die Kapitalanlagen im letzten Jahr nicht gerade der Renner gewesen seien. Eine mangelnde Rendite der Anlagen könne ein Versicherungsunternehmen aber nicht dauerhaft hinnehmen - schließlich seien Verpflichtungen zum Beispiel aus Lebensversicherungen zu erfüllen. Da die Allianz die Aktienquote von zuletzt rund sieben Prozent im aktuellen Marktumfeld eigenen Angaben zufolge nicht ausbauen möchte und lang laufende Staatsanleihen zugleich immer weniger Rendite abwerfen würden, müssten Alternativen her.

So habe der Versicherungsriese über seine Tochtergesellschaft Allianz Real Estate Germany zuletzt etwa 80 Aldi-Objekte als Finanzanlage aufgekauft. "Wir wollen das Immobilienvolumen der Allianz durch Investitionen in ertragsstarke Immobilien deutlich erhöhen", habe Vorstandschef Stefan Brendgen kommentiert. Zudem wolle die Allianz der Zinsflaute mit Staatsanleihen von Schwellenländern sowie Unternehmensanleihen ein Schnippchen schlagen. Bei diesen tendenziell etwas risikoreicheren Assets seien aktuell einige zusätzliche Basispunkte zu holen. Nicht zuletzt werde derzeit nach Unternehmensangaben auch verstärkt in Wind- und Solarparks investiert – hier verspreche sich der Versicherer stabile und langfristige Gewinne bei niedrigem Risiko.

Anleger, die auf die Allianz-Aktie setzen und dabei nicht auf einen Risikopuffer verzichten möchten, könnten sich für Diskontzertifikate interessieren. Diese seien als Ausgleich für die begrenzte Rendite-Chance stets günstiger als die Aktie. Zum Beispiel weise das o.g. Diskontzertifikat der Deutschen Bank auf die Allianz-Aktie zurzeit einen Risikopuffer in Höhe von 16,79 Prozent bei einer jährlichen Seitwärts-Chance von aktuell 8,53 Prozent auf. Der Höchstbetrag (Cap) liege bei 90 Euro. Das Zertifikat laufe bis zum 19. Dezember 2012.

Interessant könnte auch die Struktur eines Bonuszertifikats sein, welches ebenfalls einen Risikopuffer beinhalte. Ein Beispiel sei das o.g. Bonus-Zertifikat der Deutschen Bank auf die Aktie der Allianz. Die Partizipation an einer positiven Wertentwicklung der Allianz-Aktie sei auch hier durch den Höchstbetrag (Cap) begrenzt. Der Risikopuffer betrage derzeit 25,28 Prozent. Im Falle eines Verletzens der Barriere (60 Euro) würden Anleger im Verhältnis 1:1 an der positiven sowie an der negativen Kursentwicklung der Aktie partizipieren, jeweils begrenzt durch den Höchstbetrag. Das Zertifikat weise eine Seitwärts-Chance von aktuell rund 19 Prozent pro Jahr auf und laufe noch bis zum 20. Juni 2012.

Einen Kapitalschutz gebe es bei Diskont- und Bonuszertifikaten nicht. (27.08.2010/zc/n/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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