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Analysen - Rohstoffe
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14.06.2010
Inline-Optionsschein auf Gold vorgestellt
Société Générale
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www.zertifikatecheck.de
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Paris (aktiencheck.de AG) - Die Analysten der Société Générale stellen in ihrer aktuellen Ausgabe von "Investment & Life Online" einen Inline-Optionsschein (ISIN DE000SG1QLL9/ WKN SG1QLL) auf Gold vor.
Die Schuldenkrise in Europa und die schlechten Arbeitsmarktzahlen aus Amerika hätten die Märkte in der vergangenen Woche wieder verunsichert. Aufgrund dessen sei Gold in letzter Zeit vermehrt in den Fokus der Investoren geraten. Nach den Inline-Optionsscheinen auf Brent biete die Société Générale Investoren nun auch die Möglichkeit, mittels dieses Produkttyps in Gold zu investieren und erweitere somit ihr Produktangebot im Rohstoffbereich.
Inline-Optionsscheine auf Gold würden sich vor allem für Anleger eignen, die von einer Seitwärtsbewegung des Edelmetalls ausgehen würden. Die Auszahlungsstruktur dieses Produkttyps sei dabei sehr einfach: Jeder Inline-Optionsschein besitze ein unteres und ein oberes Knock-Out-Level. Solange der Goldpreis bis zum Finalen Bewertungstag den, durch die beiden Knock-Out-Level festgelegten, Korridor nicht verlasse, erhalte der Anleger eine feste Auszahlung in Höhe von 10,00 Euro pro Optionsschein. Werde jedoch während der Laufzeit das obere oder das untere Knock-Out-Level verletzt, verfalle der Optionsschein praktisch wertlos und Anleger würden einen Betrag von 0,001 pro gehaltenen Optionsschein erhalten.
So liege bei dem Inline-Optionsschein das untere Knock-Out-Level bei 1.000,00 und das obere bei 1.500,00 US-Dollar. Investoren, die dieses Produkt halten würden, bekämen zur Fälligkeit eine Auszahlung von 10,00 Euro, falls der Goldpreis bis zum Finalen Bewertungstag (einschließlich) am 10.09.2010 weder die 1.000,00 US-Dollar berühre oder unterschreite noch die 1.500,00 US-Dollar-Marke berühre oder überschreite.
Allgemein gelte, dass der Preis von Inline-Optionsscheinen mit abnehmender Laufzeit und mit weiter auseinander liegenden Knock-Out-Level steige, da in diesen Fällen ein Knock-Out unwahrscheinlicher sei. Im Gegensatz zu klassischen Call- und Put-Optionsscheinen würden Anleger von Inline-Optionsscheinen nicht von einer steigenden Volatilität profitieren, da dadurch auch die Wahrscheinlichkeit eines Knock-Out steige. Demnach falle in volatilen Marktphasen auch der Preis von Inline-Optionsscheinen. Aus diesem Grund könne sich ein Investment in dieses Produkt lohnen, falls von einer abnehmenden Volatitität ausgegangen werde. (Ausgabe 23 vom 11.06.2010) (14.06.2010/oc/a/r)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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