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Analysen - Indizes
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17.06.2010
Korridor-Produkte empfohlen
Baader Bank
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www.zertifikatecheck.de
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Unterschleissheim (aktiencheck.de AG) - Der deutsche Aktienmarkt ist nach einem starken Anstieg in eine Seitwärtsbewegung eingemündet, so Christian Grabbe, Analyst der Baader Bank.
Der DAX werde zwischen guten Fundamentaldaten und Staatsschuldenkrise sowie Euro-Abwertung hin- und hergerissen. Experten würden erwarten, dass sich diese Seitwärtsbewegung noch einige Monate fortsetze. Der Markt zeige damit Parallelen zum Jahr 2004, nachdem die Kurse sich im Jahr davor von dem Einbruch während der Dotcom-Krise kräftig erholt hätten. Wie damals seien Gewinne in der Seitwärtsphase recht schwierig.
Eine Möglichkeit, während dieser richtungslosen Märkte Geld zu verdienen, würden beispielsweise Korridor-Bonus-Zertifikate bieten. So biete ein derartiges Produkt der Société Générale (ISIN DE000SG1PZ21/ WKN SG1PZ2) auf den DAX mit einer unteren Barriere von 4.400 Punkten und einer oberen Barriere bei 6.600 Zählern bei einer Laufzeit bis zum Oktober 2010 eine Rendite von 9,7 Prozent bzw. 37 Prozent jährlich. Die Bonus-Zahlung erfolge bei Korridor Bonus-Zertifikaten, wenn der Basiswert während der gesamten Laufzeit durchgängig im Korridor notiere.
Der Abstand zur oberen Barriere liege bei rund 9,1 Prozent, der zur unteren Barriere sogar bei 27 Prozent. Sollte der DAX aber eine der beiden Barrieren berühren, würden dem Anleger Verluste drohen. Erreiche der Basiswert zuerst die obere Barriere, so richte sich die Auszahlung nach der negativen Performance ausgehend vom Basispreis. Werde dagegen die untere Barriere zuerst erreicht oder unterschritten, richte sich die Auszahlung nach der positiven Performance des Basiswertes, wiederum ausgehend vom Basispreis. Für Gewinne müsste der Basiswert am Laufzeitende wieder über dem Ausgangswert notieren.
Eine andere Variante lasse sich durch Discount-Calls und -Puts erreichen. Durch die Kombination könne der Anleger selbst ein Korridor-Produkt konstruieren. Das Auszahlungsprofil erinnere an einen Long Butterfly Call Spread.
Discount-Optionsscheine bzw. Capped Warrants würden wie klassische Optionsscheine funktionieren. Allerdings sei eine Partizipation an der Entwicklung des Basiswertes nur bis zu einer bestimmten Grenze möglich. Die Gegenleistung für diesen Nachteil sei der im Vergleich zum klassischen Warrant niedrigere Preis.
Für Anleger, die von einem DAX-Stand von ungefähr 6.000 Punkten in einem halben Jahr ausgehen würden, sei es sinnvoll, einen Discount-Call mit einem Cap von 6.000 Punkten zu erwerben. Bei dem Call (ISIN DE000CM25NS8/ WKN CM25NS) bekomme er am Verfallstag, dem 17. Dezember dieses Jahres, für jeden Punkt, den der deutsche Leitindex über dem Basispreis von 5.000 Punkten stehe, einen Euro-Cent ausgezahlt, also 5 Euro.
Hinzu komme ein Discount-Put-Schein (ISIN DE000CM25PW5/ WKN CM25PW) mit einem Basispreis von 7.000 Punkten und einem Cap bei 6.500 Punkten. Für beide Scheine zusammen müsse der Anleger aktuell 7,20 Euro hinlegen. Lande der deutsche Aktienindex am Laufzeitende bei rund 6.000 Punkten, bekomme der Anleger insgesamt 10 Euro zurückgezahlt, was einer Rendite von 41,7 Prozent entspreche.
Je weiter die Basispreise der Kombination auseinander liegen würden, umso größer sei die Chance auf einen Gewinn. Im Vergleich zu einem Bonus-Zertifikat habe die Kombination von Discount-Optionsscheinen den Vorteil, dass nur das Indexniveau am Laufzeitende zähle. Angst vor einem Schwellenereignis müsse der Anleger nicht haben. (17.06.2010/oc/a/i)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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