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Analysen - Marktberichte
07.09.2010
Bund-Future technische Analyse
WGZ BANK

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Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Der Bund-Future (ISIN DE0009652644/ WKN 965264) korrigierte im letzten Betrachtungszeitraum um über 300 Ticks, folgte damit den Hinweisen, die sich immer mehr verdichteten und baute schließlich seine überkaufte Konstellation ab, so die Analysten der WGZ BANK.

Nach den Regeln der Elliott-Wellen-Theorie stehe nun noch eine weitere Abwärtswelle an, denn unter idealtypischen Bedingungen sollten die Kurse in einem "Zick-Zack" konsolidieren und dabei die charakteristische "a-b-c-Korrektur" zeigen. Ein erster Schritt zu einer solchen Korrektur wäre gemacht, denn nach der ersten Abwärtswelle habe sich das Rentenbarometer in dieser Woche bisher um exakt 38,2% der vorangegangenen Abwärtswelle erholt.

Unterstelle man gleichzeitig die Gültigkeit des Gesetzes zur Wellengleichheit, lasse sich ein Ziel von 128,50% berechnen, das wiederum eine mögliche und vor allem wichtige Unterstützung treffe. Sollte sich das Rentenbarometer in den kommenden Tagen jedoch weiter erholen können, werde auch das Ziel nach oben angepasst und die Gesamtkorrektur würde etwas milder verlaufen. In der aktuellen Phase sei allerdings schwer zu erkennen, ob das Potenzial der Zwischenerholung bereits ausgeschöpft worden sei. Fast scheine es so, als würde der Bund-Future erneute Dynamik entwickeln, die ihn über das 38,2%-ige Retracement ansteigen lasse.

Die Rendite der US-Bonds könne hier vermutlich auch nicht weiterhelfen, denn sie sei am Freitag auf ihren langfristigen Abwärtstrend getroffen und zwar von dieser Geraden nach Süden abgeprallt, wie weit sie fallen werde, lasse sich aktuell aber nicht bestimmen.

Nach einem Blick auf die Indikatoren sei eine übergeordnete Konsolidierung ebenfalls wahrscheinlich, wenngleich eine Trendänderung noch nicht sichtbar sei.

Die Korrektur im Bund-Future sei vermutlich noch nicht beendet und werde die Anleger auch in den nächsten Tagen noch beschäftigen. In den aktuellen Gewinnen sehen die Analysten der WGZ BANK lediglich eine sehr kurze Erholungsbewegung im Rahmen einer übergeordneten Korrektur. Ob diese Korrektur das Rentenbarometer aber tatsächlich bis etwa 128,50% drücken werde, sei fraglich. Handlungsbedarf würden die Analysten für Investoren daher (noch) nicht sehen. (07.09.2010/ac/a/m)



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