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Analysen - DAX 100
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07.09.2010
SAP eröffnet wichtiges Tor in den chinesischen Markt
Frankfurter Tagesdienst
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www.zertifikatecheck.de
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Detmold (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" empfehlen die SAP-Aktie (ISIN DE0007164600/ WKN 716460) zum Kauf.
Durch die 5,8 Mrd. USD schwere Übernahme von Sybase (ISIN US8711301007/ WKN 882582) habe sich das in Walldorf ansässige Unternehmen nicht nur einen gewichtigen Konkurrenten des Erzrivalen Oracle (ISIN US68389X1054/ WKN 871460) gesichert, sondern obendrein noch ein wichtiges Tor in den chinesischen Markt eröffnet. Denn der bisherige Vorstandsvorsitzende und Aufsichtsratsvorsitzende von Sybase sei eine Schlüsselfigur.
John Chen sei bekannt für sein ausgezeichnetes Beziehungsnetzwerk in China und den USA. Mit diesem Netzwerk im Rücken wolle SAP China zum zweiten Heimatmarkt machen. Verantwortlich für die Umsetzung sei Bill McDermott, der vor dem Wochenende die neuen Zukunftspläne für SAP habe verlauten lassen und damit für viel Furore sorge. Vor allem, da beide Unternehmen schon vor der Übernahme sehr gut im chinesischen Markt vertreten gewesen seien. Diese Präsenz, vor allem auch im Hinblick auf die Entwicklung und den Vertrieb, wolle man nun bündeln und weiter forcieren.
Auf mittelfristige Sicht könnten sich die neuen Expansionspläne als wichtiger Katalysator für das Unternehmen herausstellen. Für SAP sei Asien in den zurückliegenden Jahren immer wichtiger geworden, weil hier das Wachstum ungebrochen hoch sei, während die Märkte in Amerika und Europa laut SAP zunehmend gesättigt seien. Durch Sybase erhalte man nun auch wichtiges Know-how im Bereich des mobilen Datenverkehrs, was derzeit zu den wichtigsten Bereichen in der Softwarebranche überhaupt zähle.
Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" raten daher zum Kauf der SAP-Aktie, da auch das Timing an der Börse stimme. Werde der Widerstand bei 36 EUR geknackt, gehe die Rally richtig los. (Ausgabe 137 vom 06.09.2010) (07.09.2010/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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