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BNP Paribas-Zertifikat auf VARTA: Herzstück der E-Mobilität - Zertifikateanalyse


06.05.2021
BNP Paribas

Paris (www.zertifikatecheck.de) - Die Analysten der BNP Paribas stellen in ihrer aktuellen Ausgabe von "Märkte & Zertifikate" ein Discount-Zertifikat (ISIN DE000PF75097/ WKN PF7509) auf die Aktie von VARTA (ISIN DE000A0TGJ55/ WKN A0TGJ5) vor.

Herzstück der batteriebetriebenen Elektromobilität sei - es liege auf der Hand - die Batterie. Die Batterie sei der Energiespeicher, ohne ihn würde das Elektroauto nicht fahren. Die batteriebetriebene sei aber nicht die einzige Form der E-Mobilität. Eine andere sei etwa die wasserstoffbetriebene E-Mobilität. Bei ihr fungiere der Wasserstoff als Energiespeicher. Eine weitere mögliche Form der E-Mobilität sei der Einsatz von synthetischem Treibstoff. Hier sei der sogenannte E-Fuel Energiespeicher, der mithilfe von Strom hergestellt werde.

Wie umweltfreundlich der jeweilige Energiespeicher sei, hänge im Wesentlichen von der Erzeugung des Stroms ab. Werde etwa ein batteriebetriebenes Elektroauto mit Strom "betankt", der aus Kohlekraftwerken komme, dann falle die Ökobilanz extrem schlecht aus. Dann rauche es eben nicht am Auspuff, sondern einige Kilometer weiter beim Kohlekraftwerk. Der Ausstoß von klimaschädlichen Schadstoffen sei nur verschoben, aber nicht aufgehoben worden.

Inwieweit die batteriebetriebene E-Mobilität massentauglich sei, werde in der Fachwelt hitzig diskutiert. Während die einen in den batteriebetriebenen Elektroautos die Lösung aller Probleme sähen, würden andere davon ausgehen, dass sie nur eine Zwischen- oder Randlösung seien. Denn das Problem sei die begrenzte Reichweite der Batterien. An ihr werde zwar ständig gearbeitet, doch bestimmte physikalische Obergrenzen scheine es zu geben. Hier spiele vor allem die Energiedichte eine Rolle. Die derzeit gebräuchlichen Batterien kämen in der Regel auf eine Energiedichte von 160 bis 180 Wattstunden pro Kilogramm (Wh/kg). Theoretisch könnte dieser Wert mit der vorhandenen Batterietechnologie - den Lithium-Ionen-Akkus - auf 300 Wh/kg gesteigert werden, was die Reichweite nahezu verdoppeln würde. Wie sicher dann solche Batterien noch seien, sei eine andere Frage. Denn grundsätzlich gelte: Je mehr Energie an einem Ort gebündelt werde, desto kritischer werde es. In schlimmsten Fall würden die Batterien in Flammen aufgehen.

Wolle man noch höhere Energiedichten erzielen, müsse man auf andere Batterietechnologien zurückgreifen, zum Beispiel auf Lithium-Schwefel-Akkus oder Lithium-Luft-Akkus. Man könnte mit diesen eine mehr als dreimal höhere Energiedichte erreichen als bei den bisherigen Systemen, Experten würden von 1.100 Wh/kg und mehr ausgehen. Doch solche Batterien seien noch im Forschungsstadium und kommerziell bislang nicht nutzbar. Sie würden aber für die batteriebetriebene Fortbewegung den Siegeszug bedeuten, der wohl alle anderen Formen der E-Mobilität verdrängen würde.


Damit stünden die Batterieentwickler im Mittelpunkt des Interesses, auch an der Börse. Und damit werde auch verständlich, warum Autobauer wie Volkswagen (VW) nun in die eigene Batterieentwicklung und -produktion einsteigen möchten. Von VW-Gigafactorys sei die Rede, in Anspielung auf die Fertigungsstätten von Tesla.

Die mögliche Reichweite einer Batterie entscheide über den Verkaufserfolg der Elektroautos. Das Auto an sich, die Karosserie, werde zu einer Hülle, die man im Grunde genommen beliebig austauschen könne. Deswegen würden einige Experten auch davon sprechen, dass etwa Tesla eigentlich ein Batteriehersteller sei, der diese in Form von Elektroautos verkaufe. Man könnte sich diese Batterien auch als Energiespeicher etwa in Häusern vorstellen. Hätte Elon Musk diesen Weg gewählt, würde man Tesla heute als Bauunternehmen einstufen, und nicht als Autoproduzent.

Letztendlich sei derzeit aber unklar, welche Form der E-Mobilität (Batterie, Wasserstoff oder E-Fuel) sich durchsetzen werde. Sollte sich die batteriebetriebene Form durchsetzen - dies unterstelle etwa eine jüngst erschienene Studie einer Schweizer Bank -, dann gäbe es eine Reihe von Batterie-Aktien-Favoriten außerhalb der Autokonzerne. Die Analysten würden davon ausgehen, dass im Jahr 2040 nahezu 100 Prozent aller Neuzulassungen batteriebetriebene Elektroautos sein würden. "Ein Hunderte von Milliarden US-Dollar schwerer Markt", würden die Banker auch mit Blick auf die Batteriehersteller schreiben. Ihre Favoriten seien vor allem im asiatischen Raum angesiedelt: LG Chem aus Südkorea, Contemporary Amperex Technology und Yunnan Energy New Material, beide aus China.

Auch deutsche Batteriehersteller würden immer mal wieder genannt. Jüngst habe etwa VARTA mit einer Meldung auf sich aufmerksam gemacht, dass es in die Entwicklung von Batterien für Elektroautos einsteigen wolle. Doch bei den angestrebten Batterien handle es sich nicht um einem vollwertigen Energiespeicher, sie würden mehr zur Unterstützung der vorhandenen Batterie beispielsweise bei der Beschleunigung dienen, also dann, wenn besonders viel Energie gefragt sei. Aus dem Herzstück der E-Mobilität werde so eine Art "Herzschrittmacher". Auch interessant, aber eben nicht das, worauf es derzeit vor allem ankomme: Leistungsstarke Batterien für eine große Reichweite.

Die E-Mobilität habe viele Facetten. Welche sich durchsetzen werde, mit welcher man in Zukunft fahren werde, das müsse sich zeigen. Die batteriebetriebene sei auf jeden Fall nur eine Form, Konkurrenz bekomme sie von Wasserstoff und E-Fuel. Und hier gebe es andere Favoriten der Analysten, doch dazu mehr zu einem späteren Zeitpunkt. (Ausgabe Mai 2021) (06.05.2021/zc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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