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CO2 für jedes Portfolio? Der Société Générale-Tracker macht's möglich - Zertifikateanalyse


06.05.2021
ZertifikateReport

Gablitz (www.zertifikatecheck.de) - Thorsten Welgen vom "ZertifikateReport" stellt in seiner aktuellen Ausgabe ein Zertifikat (ISIN DE000CU3RPS9/ WKN CU3RPS) der Société Générale auf den ICE ECX EUA Futures-Kontrakt (ISIN XC000A0C4KJ2/ WKN nicht bekannt) vor.

Wer nachhaltig investieren möchte, treffe auf ein riesiges Angebot an ESG- oder Impact-Investments im Mantel von Fonds, ETFs oder Indexzertifikaten. Ein weiterer Weg, auf die Transition zu einer klimafreundlicheren Wirtschaft zu setzen, seien CO2-Zertifikate. Diese würden Rechte auf CO2-Emissionen verbriefen: Je höher der Preis, desto höher der Anreiz für Nachfrager (Luftverschmutzer), auf erneuerbare Energien umzustellen und für Anbieter (Lösungsentwickler), zu forschen und zu wachsen. Auch bei einer herausragenden Performance im vergangenen Jahr sollten Anleger stets die politisch-regulatorische Landschaft im Auge behalten - hier lägen die eigentlichen Risiken des Investments.

Insbesondere Vermögensverwalter könnten sich für Investments in CO2-Emissionsrechte interessieren, da diese im Gegensatz zu nachhaltigen Aktien nicht die typischen, systematischen Aktienmarktrisiken (Beta) mittragen würden, sondern sich aufgrund der geringeren Korrelation als guter Diversifikator fürs Depot erweisen könnten (Portfoliobeimischung).


Die Société Générale biete unter der (ISIN DE000CU3RPS9/ WKN CU3RPS) ein Partizipationszertifikat an, das sich auf den in Euro abgerechneten EUA-Futures-Kontrakt (European Allowances) an der Rohstoff-Terminbörse ICE beziehe. Das Open-End-Zertifikat bilde aktuell den Dezember-Kontrakt ab. Das Zertifikat weise keine expliziten Managementgebühren aus, da es technisch wie ein Open-End-Turbo-Call konstruiert sei. Bei diesen würden die Haltekosten über einen täglich steigenden Basispreis (hier Bereinigungsbetrag) verrechnet, der auf sg-zertifikate.de angezeigt werde. Die laufenden Kosten lege die Emittentin nach Ermessen fest, sie würden aktuell 3,5 Prozent p.a. betragen.

Die bei Zertifikaten auf Rohstoff-Futures gerade für längerfristig orientierte Investoren oft entscheidende Frage: Wie sehe die Terminkurve aus? Auch die Preisbildung von EUA-Futures sei grundsätzlich nicht erwartungsfrei, sie zeige allerdings in den letzten fünf Jahren eine Contango-Formation, d.h. steigende Preise bei längeren Fälligkeiten. Die Société Générale werde die Absicherung des Zertifikats vor Verfall des Dezember-2021-Kontrakts in den Dezember 2022 rollen; es gebe also nur eine "Rolle" pro Jahr, die Anpassung erfolge über den Basispreis. Smarte Anleger würden zu EUA-Futures-Handelszeiten handeln (von 8 bis 18 Uhr Frankfurter Zeit), dann sei die Geld-Brief-Spanne am engsten.

Die Partizipationszertifikate würden sich grundsätzlich für risikobewusste Anleger eignen, die von steigenden Preisen der CO2-Emissionsrechte ausgehen würden und/oder mit der Beimischung dieser Asset-Klasse den Diversifikationsgrad ihres Portfolios erhöhen möchten. (06.05.2021/zc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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