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Investmentidee: Vontobel-Zertifikat auf Crypto Miner & Platform Basket - Zertifikateanalyse


17.09.2021
Bank Vontobel Europe AG

München (www.zertifikatecheck.de) - Für Vontobel ist der Crypto Miner & Platform Basket eine Investmentidee und die Bank Vontobel Europe AG liefert Vorschläge, wie Anleger mit Anlagezertifikaten von dieser Einschätzung profitieren können.

Kryptowährungen gebe es mittlerweile schon seit einigen Jahren. Seit 2009 existiere die bekannteste Kryptowährung Bitcoin und habe den Beginn von zahlreichen neuen Entwicklungen im Krypto-Bereich markiert. Zunächst lohne sich ein Blick auf die Marktstatistiken, um einen besseren Überblick über die Entwicklung der Kryptowährungen zu erhalten. Gemäß Coinmarketcap (02.09.2021) betrage die Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen 2.22 Billionen US-Dollar. Mittlerweile befänden sich mehr als 11.000 Kryptowährungen im Umlauf. Als Vergleich hätten börsennotierte Unternehmen in Deutschland Ende 2020 eine gesamte Marktkapitalisierung von 2.28 Billionen US-Dollar auf die Waage gebracht. Dies zeige auf, dass der Markt für Kryptowährungen bisher eine beachtliche Größe eingenommen habe.

Das Wachstum in diesem jungen Markt habe auch viele Unternehmen dazu gebracht, sich intensiver mit dem Thema Kryptowährungen zu beschäftigen. Außerdem habe die Technologie hinter den Kryptowährungen dazu geführt, dass sich neue Unternehmen an der Wertschöpfungskette beteiligen würden.

Um zu verstehen, wie sich Mining-Unternehmen finanziell am Entstehungsprozess beteiligen könnten, müsse zunächst die Funktionsweise von Kryptowährungen näher erläutert werden. Bitcoin und viele andere Kryptowährungen seien grundlegend von sogenannten "Minern" abhängig, die sich aktiv am Netzwerk beteiligen würden. Anhand der Mining-Aktivitäten von Bitcoin könne dieser Prozess näher beschrieben werden.

Transaktionen von Bitcoin würden von Person zu Person ablaufen, auch als Peer to Peer bekannt. Diese Transaktionen würden von einem Miner validiert. Alle Transaktionen würden in Listen gesammelt und festgehalten. Diese Listen würden als Blöcke bezeichnet und würden die sogenannte "Blockchain" bilden. Damit die Transaktionen ausgeführt würden, müssten die Blöcke entschlüsselt werden. Durch das Lösen von mathematischen Problemen könnten Miner ebendiese die Blöcke dechiffrieren. Sobald ein Block entschlüsselt werde, könne eine Transaktion ausgeführt werden. Der erste Miner, der einen bestimmten Block entschlüsseln könne, werde in Form von Bitcoin entschädigt. Momentan betrage die Prämie 6,25 Bitcoin. Die Prämie werde im Laufe der Zeit wiederholt halbiert, die letzte Anpassung habe im Mai 2020 stattgefunden.

Um diese Blöcke zu entschlüsseln, brauche es Computer mit hoher Rechenleistung. Mining-Unternehmen würden sich auf diesen Prozess spezialisieren und die benötigte Infrastruktur besitzen, um hohe Rechenleistung aufzubringen. Dabei würden in Lagerhallen unzählige Computer aufgestellt, um möglichst viel Rechenleistung zu vereinen. Für Miner besonders relevant seien die Preisentwicklungen von Kryptowährungen und die Produktionskosten, wobei Strom und Computer Hardware wesentliche Kostenpunkte seien.

Während die Mining-Aktivität von Bitcoin auf dem sogenannten "proof of work"-Konzept basiere, gebe es andere Kryptowährungen, die auf das "proof of stake"-Konzept vertrauen würden. Dabei gehe es bei Letzterem darum, dass ein Teilnehmer für die Validierung einer Transaktion nach dem Zufallsprinzip ausgewählt werde. Mit mehr Anteilen am Netzwerk ergebe sich auch eine höhere Chance, ausgewählt zu werden. Dabei sei der rechnerische Aufwand im Vergleich zum "proof of work"-Konzept deutlich geringer. Ebenfalls erhalte ein Teilnehmer für die Validierung eine Auszahlung in der jeweiligen Kryptowährung. Ether habe bis anhin "proof of work" verfolgt, werde jedoch in absehbarer Zeit auf "proof of stake" umstellen.


Der Begriff Blockchain werde in der Fachsprache als Distributed Ledger Technology (DLT) bezeichnet. Die grundlegende Idee dahinter sei, dass eine dezentrale Datenbank den Teilnehmern eines Netzwerks ermögliche, Daten zu aktualisieren und zu überprüfen. Dabei entfalle die Notwendigkeit einer zentralen Behörde. Durch die offene und transparente Funktionsweise würden dezentrale Datenbanken eine Vielzahl von Anwendungsfällen in verschiedenen Branchen ermöglichen.

Neben dem Mining würden Unternehmen weitere Dienstleistungen rund um Kryptowährungen anbieten. Für den Handel von Kryptowährungen würden sich Handelsplätze und Broker etablieren. Diese Plattformen würden viele Kryptowährungen zum Kauf und Verkauf anbieten, Aufbewahrungsmöglichkeiten sowie die Verzinsung von Kryptoanlagen. Diese Dienstleistungen würden sowohl für private sowie institutionelle Kunden angeboten. Weiter würden Handelsplattformen anbieten, für andere Unternehmen Zahlungsdienstleistungen von Kryptowährungen in traditionelle Währungen abzuwickeln.

Andere Unternehmen möchten Kryptowährungen als alternative Vermögenswerte für Unternehmen etablieren. Dabei würden sie versuchen die Akzeptanz von solchen Vermögenswerten voranzutreiben und mögliche Anwendungsfälle aufzuzeigen.

Die Computer-Infrastruktur und die benötigte Rechenleistung seien ebenfalls verwandte Bereiche. Es brauche effiziente und leistungsfähige Rechenleistung in großem Masse, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Speziell angepasste Soft- und Hardware würden dafür angeboten. Zudem gebe es auch Beteiligungsgesellschaften, die in ein Portfolio von Blockchain-Unternehmen investieren und in der weiteren Entwicklung unterstützen würden.

Mit dem Partizipationszertifikat (ISIN DE000VX0NM36/ WKN VX0NM3) auf einen Crypto Miner & Platform Basket könnten Anleger mit einer Transaktion an der Wertentwicklung von zehn Unternehmen aus dem Bereich Blockchain partizipieren. Der Basket umfasse insbesondere Unternehmen, die im Bereich Krypto-Mining und -Plattformen respektive -Börsen engagiert seien: Arcane Crypto AB (Schweden, Gewichtung 5%), Argo Blockchain Plc. (UK, 5%), Bitfarms Ltd. (Kanada, 5%), Bit Digital Inc. (USA, 10%), Coinbase Global (USA, 20%), Hive Blockchain Technologies (Kanada, 10%), Microstrategy Inc. (USA, 15%), Northern Data AG (Deutschland, 10%), Riot Blockchain Inc. (USA, 10%), Voyager Digital Ltd. (USA, 10%).

Der anfängliche Ausgabepreis des Zertifikats belaufe sich auf EUR 100,00. Der Geldkurs liege bei EUR 92,20. Der Briefkurs werde bei EUR 94,20 gesehen. Bewertungstag sei der 23.08.2023. Fällig werde das Papier am 30.08.2023. (Stand: 17.09.2021, 09:16)

Anleger seien dem Risiko ausgesetzt, dass Emittent und Garant ihre Verpflichtungen aus dem Produkt und der Garantie - beispielsweise im Falle einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) oder einer behördlichen Anordnung von Abwicklungsmaßnahmen - nicht erfüllen könnten. Eine solche Anordnung durch eine Abwicklungsbehörde könne im Falle einer Krise des Garanten auch im Vorfeld eines Insolvenzverfahrens ergehen. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals sei möglich. Das Produkt unterliege als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung. (Ausgabe vom 09.09.2021) (17.09.2021/zc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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