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Investmentidee: Vontobel-Optionsscheine auf BioNTech und Moderna - mRNA-Technologie noch relativ am Anfang


26.10.2021
Bank Vontobel Europe AG

München (www.optionsscheinecheck.de) - Für Vontobel sind die Aktien von BioNTech (ISIN US09075V1026/ WKN A2PSR2), Moderna (ISIN US60770K1079/ WKN A2N9D9) eine Investmentidee und die Bank Vontobel Europe AG liefert Vorschläge, wie Anleger mit Optionsscheinen von dieser Einschätzung profitieren können.

Veränderungen in der Medizin würden Zeit brauchen. So sei an dem mRNA (Messenger Ribonucleic Acid)-Verfahren über zwei Jahrzehnte lang geforscht worden, ohne größere Beachtung in der breiten Bevölkerung zu finden. Durch den Beginn der Pandemie habe sich dies jedoch schlagartig geändert. In Rekordzeit hätten mRNA-Impfstoffe entwickelt werden können und gezeigt, dass das Prinzip funktioniere, und die vielen Vorzüge der Technologie unter Beweis gestellt. Dies habe bei den Unternehmen BioNTech SE und Moderna Inc. für rasant steigende Aktienkurse und Umsatzrekorde gesorgt, wie die "Welt" berichtet habe.

Viele Wissenschaftler sähen in mRNA eine große Zukunft. Im Vergleich zu klassischen Impfstoffen biete die neue Technologie etliche Vorteile. So lasse sich die mRNA schnell, kostengünstig und in großen Mengen produzieren. Der Mitgründer und CEO von BioNTech SE, Ugur Sahin, habe verkündet, die Technologie habe ein Riesenpotenzial und das "Verfahren hat die Tür zu einer neuen Klasse von Arzneimittel geöffnet, die bisher ungelöste Herausforderungen in der Medizin adressieren könnte". Auch der mRNA-Pionier, Ingmar Hoerr, Gründer von CureVac, betone, "der Ansatz eröffnet ein ganzes Universum an Möglichkeiten". So würden aktuell laut "Welt" dutzende Studien mit mRNA-Präparaten durchgeführt - in Bereichen von Infektionskrankheiten über Krebs bis zu Autoimmunerkrankungen.

Der praktische Anwendungsbereich sei anfangs bei BioNTech und CureVac auf Krebstherapien fokussiert gewesen. Der Vorteil sei, laut Ugur Sahin, dass ein Impfstoff präzise für einen bestimmten Tumor maßgeschneidert, individualisiert und schnell hergestellt werden könne. Dadurch könne speziell auf den Patienten eingegangen werden, was mit der etablierten Technologie nicht möglich gewesen sei. Damit komme man dem Ziel der personalisierten Medizin näher, wo jeder Patient eine speziell angepasste Therapie erhalte.

Das Fachjournal "Science" habe im Januar bekannt gegeben, ein Team von Wissenschaftlern sei aktuell an der Erforschung von mRNA-basierten Wirkstoffen gegen Multiple Sklerose (MS) tätig. Auch BioNTech forsche aktuell an Infektionskrankheiten wie Malaria, Tuberkulose oder HIV, wie die "Welt" berichtet habe. Moderna habe dabei bereits ein Präparat bei einer HIV-Studie in Prüfung, um die Verträglichkeit bei den Patienten zu untersuchen.

Krebsforscher Niels Halama sehe die Entwicklung der mRNA-Technologie jedoch noch relativ am Anfang. So gebe es noch eine riesige Vielfalt von Möglichkeiten, bei welchen mRNA große Erfolge erzielen könnte.

Die mRNA-Impfstoff-Produzenten BioNTech/Pfizer und Moderna würden zu den großen Gewinnern der Pandemie zählen. Durch die schnelle Entwicklung und Zulassung ihrer Vakzine hätten beide Unternehmen stark wachsen können. Dieses Wachstum solle jedoch noch nicht zu Ende sein. Die britische Analysefirma Airfinity rechne dabei mit beinahe einer Verdopplung der Erlöse von BioNTech und Moderna im Jahre 2022. Einer der Gründe für den erwarteten Umsatzsprung liege in der steigenden Nachfrage nach Auffrischungs-Impfungen. Wie das "Handelsblatt" mitteile, sei die "Booster"-Impfung in den USA und der EU bereits zugelassen. Dabei sei in vielen Ländern die dritte Impfung, gerade bei älteren Patienten und Risikogruppen, bereits gängig. Auch die Zulassung für den Einsatz bei Kindern sei in Sicht.

Neben der Auffrischungs-Impfung sei der Bedarf in Entwicklungs- und Schwellenländern nach wie vor ungebrochen hoch. So seien nach Schätzung von Airfinity gerade einmal 30 Prozent der Weltbevölkerung vollständig geimpft. Es werde angenommen, dass dieser Wert in manchen Ländern sogar noch unter zehn Prozent liege. In diesen Ländern erziele BioNTech/Pfizer sowie Moderna bereits jeweils rund ein Viertel und einen Fünftel ihrer Umsätze.

Gerade aufgrund der hohen Wirksamkeits- und Sicherheitsdaten der mRNA-Vakzine, welche sonst kein anderer Impfstoff bislang habe erreichen können, sowie Lieferengpässen bei der Konkurrenz bestehe die Chance, zusätzliche Marktanteile zu gewinnen. Somit sollten auch die hohen Preise der mRNA-Vakzine weiter gehalten werden können.


Zusätzlich fehle es aktuell an Konkurrenz auf dem mRNA-Markt. Sowohl CureVac als auch Sanofi hätten ihre ersten mRNA-Impfstoff-Projekte mittlerweile aufgegeben. Berichten des "Handelsblatts" zufolge seien bei der zweiten Impfstoffgeneration von CureVac mit GlaxoSmithkline (GSK) bislang die klinischen Studien noch nicht angelaufen. Der proteinbasierte Impfstoff von Sanofi in Zusammenarbeit mit GSK befinde sich aktuell noch in Phase 3 der Studie.

Die Vakzin-Produzenten sähen sich jedoch auch gewissen Risiken ausgesetzt. Wie vom "Handelsblatt" beschrieben, seien sie sehr abhängig von politischen Entscheidungen zur Impfkampagne. Auch die Medienberichterstattung über Impfstoffe und die Pandemie hätten einen direkten Einfluss auf die Bevölkerung des Landes und deren Impfbereitschaft.

Zusätzlich solle erwähnt sein, dass manche Marktbeobachter die Aktien als stark überbewertet einstufen würden. Der Analyst Geoff Meacham von der Bank of America bezeichne das Hoch der Moderna-Aktie am 10. August als gar "lächerlich" und sehe eine Korrektur von bis zu 75 Prozent des Kurses als realistisch.

Ebenfalls gebe es Unsicherheit mit Blick in die Zukunft über das Jahr 2022 hinaus. Die Mehrheit der Analysten gehe von deutlich sinkenden Erträgen im Covid-Geschäft ab 2023 aus, wie einem Artikel des "Handelsblattes" zu entnehmen sei.

Eine Investmentidee sei zum Beispiel der Turbo-Call-Optionsschein (ISIN DE000VX13G70/ WKN VX13G7) auf BioNTech. Der Basispreis und der Knock Out befänden sich bei USD 235,81. Der Abstand zu Knock-out liege bei 20,44%. Das Bezugsverhältnis betrage 0,1, der Hebel 4,60. Der Geldkurs liege bei EUR 5,66. Der Briefkurs werde bei EUR 5,72 gesehen. (Stand: 26.10.2021, 14:41)

Interessant sei auch der Turbo-Call-Optionsschein (ISIN DE000VQ9PMZ5/ WKN VQ9PMZ) auf die Aktie von Moderna. Sowohl der Basispreis als auch der Knock Out würden USD 276,74 betragen. Der Abstand zum Knock-out liege bei 22,27%, das Bezugsverhältnis bei 0,1. Der Hebel werde bei 4,28 gesehen. Der Geldkurs belaufe sich auf EUR 7,25 und der Briefkurs betrage EUR 7,33. (Stand: 26.10.2021, 14:41)

Ausgewählte Risiken:

Korrelationsrisiko: Multi Aktienanleihen mit Barriere (Worst of): Dieser Typ der Aktienanleihen bezieht sich auf mehrere Basiswerte. Damit ist der Grad der Abhängigkeit der Wertentwicklung der Basiswerte voneinander (sog. Korrelation) wesentlich für die Beurteilung des Risikos, dass mindestens ein Basiswert seine Barriere erreicht. Anleger sollten beachten, dass bei mehreren Basiswerten für die Bestimmung des Auszahlungsbetrags der Basiswert maßgeblich ist, der sich während der Laufzeit der Wertpapiere am schlechtesten entwickelt hat (sog. Worst-of-Struktur). Das Risiko eines Verlusts des investierten Kapitals ist daher bei Worst-of-Strukturen wesentlich höher als bei Wertpapieren mit nur einem Basiswert.

Marktrisiko: Die Entwicklung der Aktienkurse der jeweiligen Unternehmen ist von vielen unternehmerischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig, die der Anleger bei der Bildung seiner Marktmeinung zu berücksichtigen hat. Der Aktienkurs kann sich auch anders entwickeln als erwartet, wodurch Verluste entstehen können.

Emittenten-/Bonitätsrisiko: Anleger sind dem Risiko ausgesetzt, dass Emittent und Garant ihre Verpflichtungen aus dem Produkt und der Garantie - beispielsweise im Falle einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) oder einer behördlichen Anordnung von Abwicklungsmaßnahmen - nicht erfüllen können. Eine solche Anordnung durch eine Abwicklungsbehörde kann im Falle einer Krise des Garanten auch im Vorfeld eines Insolvenzverfahrens ergehen. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich. Das Produkt unterliegt als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung. (26.10.2021/oc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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