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Open End Turbo Long auf thyssenkrupp: Kann die Unterstützung halten? - Optionsscheineanalyse


26.04.2023
boerse-daily.de

Lauda-Königshofen (www.optionsscheinecheck.de) - Harald Zwick von "boerse-daily.de" stellt in seiner aktuellen Veröffentlichung einen Open End Turbo Long (ISIN DE000VV9AFA7/ WKN VV9AFA) von Vontobel auf die Aktie von thyssenkrupp (ISIN DE0007500001/ WKN 750000) vor.

Die Volatilität des Aktienkurses von thyssenkrupp sei aufgrund der Rochade beim Posten des Vorstandsvorsitzenden überdurchschnittlich hoch. Nachdem ein Nachfolger gefunden worden sei, sollte sich der Kursverlauf wieder beruhigen, zumal eine Lösung für die Stahlsparte angestrebt werde.

thyssenkrupp stehe vor einem Führungswechsel. Bereits Ende Mai werde Vorstandschefin Martina Merz das Unternehmen verlassen. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Nachricht habe der Kurs am Montag, dem 24. April, um knapp 13 Prozent nachgegeben. Nachfolger solle der Spanier Miguel Ángel López Borrego werden, der aktuell Interimschef des Autozulieferers Norma Group sei.

Merz habe aber schon seit Wochen massiv unter Druck gestanden. Ihre Strategie einer "Group of Companies", bei der die einzelnen Geschäfte selbstständiger agieren sollten, sei in Management und Belegschaft umstritten gewesen. Für Kontroversen sorge seit Jahren vor allem die Stahlsparte, für die schon lange erfolglos ein Investor gesucht werde. Der Nachfolger von Merz solle das Projekt nun forcieren. Sollte kein Käufer oder Fusionspartner gefunden werden, könnte thyssenkrupp Stahl als eigenständige Einheit ausgegliedert werden.


Im übergeordneten Rahmen habe sich Anfang 2022 eine abwärtsgerichtete Sequenz ausgebildet, die ab 7. Juli 2022 in eine Seitwärtsrange übergegangen sei. Diese Seitwärtsrange beim Kurs von thyssenkrupp sei am 3. Januar 2023 von starkem Aufwärts-Momentum abgelöst worden. Die Angst der Marktteilnehmer vor schwächeren Zahlen für das erste Quartal 2022/23 habe danach bis zum Veröffentlichungszeitpunkt am 14. Februar 2023 zu einem kumulierten Kursverlust von knapp 17 Prozent in wenigen Handelstagen geführt. Am Tag nach der Veröffentlichung sei der Spuk vorbei gewesen und der Kurs habe sich bis dato wieder erholt.

Die Meldung über den Rücktritt von Vorstandschefin Martina Merz habe die Marktteilnehmer erneut geschockt und habe einen Kursverlust von rund 15 Prozent in den Handelstagen 24. und 25. April zur Folge gehabt. Dabei sei der Kursverlauf in die Widerstandszone rund um das Level von 6,40 Euro eingetaucht. Hier sollte sich der Verlauf stabilisieren. Fundamental betrachtet werde von den Analysten eine Gewinnsteigerung von 136 Prozent bis in das Geschäftsjahr 2024/25 erwartet, was das erwartete KGV auf 5,82 senken sollte.

Die Volatilität des Aktienkurses von thyssenkrupp sei aufgrund der Rochade beim Posten des Vorstandsvorsitzenden überdurchschnittlich hoch. Nachdem ein Nachfolger gefunden worden sei, sollte sich der Kursverlauf wieder beruhigen, zumal eine Lösung für die Stahlsparte angestrebt werde.

Mit dem Open End Turbo Long könnten risikofreudige Anleger, die einen steigenden Kurs der Aktie von thyssenkrupp in den nächsten Wochen erwarten würden, überproportional von einem Hebel von 4,26 profitieren. Das Ziel sei bei 7,85 Euro angenommen (3,01 Euro beim Derivat). Der Abstand zur Knock-Out-Barriere betrage 26 Prozent. Der Einstieg in diese spekulative Position biete sich dabei stets unter der Beachtung eines risikobegrenzenden Stoppkurses an.

Dieser könnte beim Basiswert bei 5,24 Euro platziert werden. Im Open End Turbo Long ergebe sich daraus ein Stoppkurs bei 0,40 Euro. Für diese spekulative Idee betrage das Chance-Risiko-Verhältnis dann 1,3 zu 1. (26.04.2023/oc/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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