Es gibt viele Einflüsse. Momentan geht alles im Gleichschritt. Solange keine Differenzierung erkennbar ist ( Branche und Kennzahlen Prognosen) sind Annahmen nur Voodoo.
Ich suche Hellseher um aktiv managen zu können. 2016 hatte schon mal einen Ausflug mit Faktorzertifikaten getestet. Damit habe ich meine mögliche Performance versaut. Diesmal verzichte ich lieber da ich dafür nachgewiesener Maßen ungeeignet bin.
So geht das. Man kann sich auf nichts verlassen, nicht einmal auf Corona. Positive News fand ich keine. Gegenbewegungen konnte ich noch nie planen. Am Montag kann es schon wieder anders aussehen. Vielleicht ist der Boden gefunden.
Lt Tagesschau gibt es ca. 150 Tsd bestätigte Infektionen weltweit. Wuhan hat 11 Millionen Einwohner. Wobei in Amerika unklar ist wie viele wirklich betroffen sind da noch keine umfassende Test möglich sind.
Es ist schlicht und einfach rechnerisch schwer vorstellbar, dass es bei einem so hoch ansteckenden Virus nur 150.000 Fälle weltweit geben soll.
Meine persönliche Schätzung: die tatsächliche Zahl der Infizierten sollte in etwa bei dem Zwanzigfachen liegen. Da die Erkrankung ja offenbar bei vier von fünf Patienten einen eher leichten Verlauf hat, dütften viele garnicht merken oder wissen, dass sie das Virus in sich tragen und gleichzeitig munter weiter verbreiten.
Wenn ich mit meiner Schätzung richtig liege, dann bedeutet dies auch gleichzeitig, dass die gegenwärtige Panik einfach nur ein Stück aus dem Tollhaus ist. Da können wir nur beten, dass wir es nie mit einer Pandemie zu tun bekommen, wo wirklich drei von vier Patienten bettlägerig werden und 30 Prozent dran sterben.
Ansonsten, die Zeit für einen Neueinstieg ist noch nicht gekommen an der Börse. Wenn man sich die Wochenend-Notierungen der Indices ansieht, dann ist eher nochmal mit einem zweiten Absturz zu rechnen.
Ein gutes Zeichen, dass der Markt die Nachrichten "verdaut" und eingepreist hat ist immer, wenn Kurse trotz schlechter Nachrichten nicht weiter runter gehen. Dann kann man vorsichtig davon ausgehen, dass der Markt langsam in einen Modus einschwenkt nach dem Motto "Ok, Coronavirus, wissen wir, schon klar, aber schauen wir nun nach vorn".
Das einzig Gute an diesem 30-Prozent-Absturz ist, dass eine neue Rally am Ende sehr viel schneller folgen sollte. Normalerweise vollziehen sich Rückgänge von so einer Größenordnung über Monate mit einem allmählichen zähen Abbau von Rekordständen. Wenn uns nicht wirklich bis ein Boden gefunden ist eine Halbierung der Märkte bevorsteht. Aber auch die dürfte sehr viel schneller kommen als in der Vergangenheit.
ist insgesamt noch viel zu hoch.. da hatten wir schon ähnlich schlechte Jahre in denen nicht so eine Krise da war.. deswegen denk ich es geht noch gut 20-30% bergab
der Einbruch liegt auf ähnlichem Niveau der Finanzkrise. Unterscheiden muss man allerdings die differenzierte Ausgangslage: es gibt keine 4% mehr aufs Tagesgeld, sondern Negativzinsen, die Währung wurde nicht sicherer und vor Allem haben viele Firmen enorm ihre Substanzwerte gesteigert (bei üblichen Ausschüttungsquoten der Dividenden von 50% verblieben folglich die letzten 10 Jahre die restlichen 50% in den Unternehmen).
Probleme gibt es mit der hohen Verschuldung. Wenn die Einnahmen wegbrechen und die Kredite nicht bedient werden können wird es eng. Nicht immer kann oder wird umgeschuldet dann bleibt nur der Konkurs gewollt oder auch nicht gewollt. Das gibt Verwerfungen und Chancen für Übernahmen oder 1€ Angebote oder ....
100 Euro minus in nicht mal einem Monat, bei einer Aktie die fundamental so gut dasteht wie kaum eine andere am deutschen Markt.
Ohne Worte.
Nachkaufen sollte man erstmal nicht. Es scheint hier so zu sein, dass nach unten immer noch ne Menge Platz ist.
Wer allerdings sein Pulver trocken hält, der könnte in ein paar Monaten die Chance haben, Aktien zu nicht mehr möglich geglaubten Schnäppchenpreisen zu bekommen.