19.07.2007 07:32 SAP übertrifft im 2. Quartal die Erwartungen Europas größter Softwarehersteller SAP (Nachrichten/Aktienkurs) hat im zweiten Quartal einen Anstieg beim Umsatz und operativen Ergebnis verbucht und die Erwartungen übertroffen. Wie das im DAX notierte Walldorfer Unternehmen am Donnerstag mitteilte, stiegen die Konzernerlöse von 2,195 Milliarden Euro vor einem Jahr auf 2,42 Milliarden Euro. Analysten hatten im Schnitt mit 2,41 Milliarden Euro gerechnet. Beim Produktumsatz, der richtungsweisenden Kennziffer, verbesserten sich die Walldorfer von 1,48 auf 1,71 Milliarden Euro, verglichen mit der Expertenprognose von 1,65 Milliarden Euro. Der operative Gewinn (EBIT) stieg von 524 auf 577 Millionen Euro und übertraf somit die Marktschätzung von 555 Millionen Euro. Damit sank die Marge geringfügig von 23,9 auf 23,8 Prozent. Unterm Strich erhöhte sich der Überschuss von 415 auf 449 Millionen Euro, wobei die Steuerquote von 25,8 Prozent den Walldorfern in die Hände spielte./fn/she
SAP erwirtschaftet im 2Q unerwarteten Gewinnzuwachs
FRANKFURT (Dow Jones)--Der Software-Konzern SAP hat seinen Umsatz im zweiten Quartal wie erwartet gesteigert. Anders als von Analysten erwartet, legte dabei aber auch das Nettoergebnis im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu. Während die Einnahmen im Berichtszeitraum auf 2,42 (Vorjahr 2,195) Mrd EUR stiegen, kletterte das Nettoergebnis auf 449 (415) Mio EUR, wie die SAP AG am Donnerstag mitteilte. Analysten hatten wegen einer erwarteten höheren Steuerlast und höheren Forschungs-und Entwicklungskosten im Vergleich zum zweiten Quartal 2006 mit einem Gewinnrückgang gerechnet. Sie gingen im Mittel davon aus, dass SAP bei einem Umsatz von 2,415 Mrd EUR einen Gewinn von 395 Mio EUR erzielen würde. DJG/abe/brb (MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires.
Positiv beeinflusst worden sei das Nettoergebnis im Berichtszeitraum von einer Steuerrate von 25,8%. Wie im Vorjahr haben sich den Angaben zufolge dabei steuerliche Einmaleffekte positiv ausgewirkt. Im zweiten Quartal 2006 hatte SAP eine Steuergutschrift von 30 Mio EUR verbucht und eine Steuerqote von rund 25% ausgewiesen. Für das zweite Quartal 2007 hatten Analysten nun erwartet, dass SAP bei der Steuerquote wieder zu einem "normalen" Niveau von 32% gerechnet.
Der operative Gewinn lag im zweiten Quartal bei 577 (524) Mio EUR, die operative Marge bei 23,8% und damit leicht unter dem Wert des Vorjahreszeitraums von 23,9%. Die Analysten hatten ein operatives Ergebnis von 555 Mio EUR und eine operative Marge von 23,0% prognostiziert.
Den Ausblick auf das Gesamtjahr ließ SAP unverändert. Das Unternehmen bekräftigte, ein Plus bei Service- und servicebezogenen Umsätzen von 10% bis 12% zu erwarten. Die operative Marge sieht SAP im Gesamtjahr bei 26% bis 27% - nach 27,3% im Vorjahr.
54 millionen ueber den erwartungen....wow....das ist schon krass (positiv)...kann mir nicht vorstellen, das man diese zahlen schlecht reden kann...und auf dem fundament des guten chartsetups aufbauend sowie dem Dow Jones rebound gestern spaet plus positiven asienmaerkten, sollte SAP heute gewaltig in die spur zurueckkommen!!!!!!
gut 3% kursplus waeren ja schon 39 Euro...frueher hat SAP bei solchen zahlen kursspruenge von 5% und mehr gemacht...vielleicht auch heute?
HB LONDON. SAP hat im zweiten Quartal 18 Prozent mehr Software-Lizenzen verkauft und damit 715 Mill. Euro erlöst. Der starke Euro bremste allerdings die Geschäfte, wie SAP am Donnerstag in Walldorf mitteilte. Ohne Währungseinflüsse hätte der Umsatz mit Software-Lizenzen um 21 Prozent zugelegt. Die Zahl der verkauften Software-Lizenzen gillt als Gradmesser für künftiges Wachstum und steht deshalb im Fokus der Anleger. SAP ist der weltgrößte Herstelller von Unternehmens-Anwendungen.
Der Überschuss von SAP erhöhte sich im zweiten Quartal um 8 Prozent auf 449 Mill. Euro. Analysten hatten im Schnitt mit Software-Verkäufen im Volumen von lediglich 674 Mill. Euro und mit einem Überschuss von 392 Mill. Euro gerechnet. „Das zweite Quartal war exzellent“, sagte Vorstandschef Henning Kagermann. Alle Regionen hätten zweistelliges Wachstum verzeichnet, der eigene Marktanteil sei gegenüber den Wettbewerbern gestiegen. Statt 23 Prozent im Vorjahr habe SAP nun einen Anteil von 26 Prozent bei Unternehmens-Software.
Händler stimmten dem SAP-Chef in ersten Reaktionen zu. Als „im großen und ganzen ausgezeichnet“ bezeichneten sie die Zahlen. Sämtliche Kennziffern zum zweiten Quartal lägen über den Prognosen. „Vor allem hatte man wegen erhöhter Steuerlast mit einem geringeren Gewinn gerechnet“, sage ein Händler. Einzig möglicher Kritikpunkt könnte werden, dass der Jahresausblick nicht erhöht, sondern nur bekräftigt worden sei. „Jetzt kommt es darauf an, wie viele Anleger im Vorfeld auf eine Prognoseerhöhung gesetzt haben“, sagte der Händler. Dann könne es zu Gewinnmitnahmen kommen. Ansonsten dürfte die Aktie kräftig zulegen. Unterstützt sei die Aktie bei rund 37 Euro, Ziel sei der Widerstand um 38,50 Euro.
SAP, die Perle der deutschen Technologiebranche, hat Zahlen für das zweite Quartal vorgelegt, die man einfach nur brillant nennen kann: 10 Prozent mehr Umsatz, plus 8 Prozent beim Gewinn, satte 22 Prozent höhere Lizenzeinnahmen. Letztere Zahl ist deshalb essentiell, weil sie die wichtigste Kenngröße ist für künftige Umsätze mit Schulung und Beratung. Kurz: SAP legt derzeit das Fundament für die Wachstumsstory der Zukunft.
Das Szenario hat sich also deutlich aufgehellt. Unvergessen sind die letzten Monate, als der weltgrößte Hersteller von Unternehmens-Software in beängstigender Regelmäßigkeit schlechte Nachrichten verbreiten musste: Verdacht auf Industriespionage beim größten Konkurrenten, dem US-Konzern Oracle; abruptes Ausscheiden des jungen Vorstandsmitgliedes Shai Agassi, der bereits als möglicher CEO gehandelt wurde; Verlust von Marktanteilen. In zwei Quartale verfehlte darüber hinaus die Geschäftsentwicklung die Erwartungen der Analysten grob.
Zwar hat Vorstandschef Henning Kagermann versucht, durch die Berufung des talentierten Vertriebsvorstandes Leo Apotheker zu seinem direkten Stellvertreter den Anlegern mehr Klarheit über den künftigen Kurs von SAP zu geben. Richtig gelungen war ihm dies aber nicht, wie jeder an der Aktienkursentwicklung in diesem Jahr ablesen kann: Kein Papier im Dax hat sich schlechter entwickelt.
Nun also der Sprung nach vorn. Die Märkte haben – richtigerweise – mit einem Kursfeuerwerk reagiert. Es ist keineswegs waghalsig zu prognostizieren, dass SAP in den kommenden Monaten von den Anlegern wiederentdeckt wird. Zahlreiche Kaufempfehlungen führender Brokerhäuser signalisieren dies. Denn das Zahlenwerk zeigt vor allem eines: Das Geschäftsmodell des Weltmarktführers bei Programmen für die Verwaltung betrieblicher Prozesse ist robust. Sehr viel robuster als jenes von Oracle, wo die Gefahr eines Strohfeuers sehr groß erscheint. Während Oracles Boss, der ruppige Larry Ellison, in erster Linie durch milliardenschwere Zukäufe Masse gewinnt, schafft SAP Wachstum aus eigener Kraft. Folge: SAP steht finanziell wesentlich solider dar und wird langfristig höhere Investitionen in innovative Produkte und neue Märkte – beispielsweise jenen von Mittelstandskunden – investieren können.
SAP ist eine wunderbare deutsche Erfolgsgeschichte. Sie zeigt, was hierzulande möglich ist. Andere High-Tech-Firmen sollten dies zum Anlass nehmen, optimistisch zu sein. Niemand muss ins Silicon Valley, um in der Hochtechnologie Weltgeltung zu erlangen.
HAMBURG (dpa-AFX Analyser) - M.M. Warburg hat die Aktien von SAP nach Quartalszahlen mit "Buy" bestätigt. Das Ergebnis habe die Erwartungen von M.M. Warburg übertroffen, schrieb Analyst Michael Bahlmann in einer Studie vom Donnerstag. Der Umsatz sei um 10 Prozent auf 2,424 Milliarden Euro gestiegen. Der Analyst hatte mit 2,409 Milliarden Euro gerechnet. Am deutlichsten sei der Anstieg im Bereich Software mit 18 Prozent gewesen. Dementsprechend sei die Marge auch nur um 0,10 Prozent auf 23,80 Prozent gefallen. Das Kursziel bleibt bei 47,00 Euro.
LONDON (dpa-AFX Analyser) - Die Deutsche Bank hat die Aktien von SAP nach Zahlen mit "Buy" und einem Kursziel von 50 Euro bestätigt. Die Ergebnisse des Software-Konzern hätten seine Erwartungen übertroffen, schrieb Analyst Mark Bryan in einer am Donnerstag veröffentlichten Studie. Das zweite Quartal sei nach den Verlusten im vergangenen Jahr sehr wichtig gewesen. Mittelfristig gebe es nun Spielraum für weiteres Wachstum durch die Mittelstandsinitiativen. Risiken seien eine mögliche Kannibalisierung durch das neue Produkt A1S. Außerdem bleibe abzuwarten, wie sich der Plan für die Business Process Platform (BPP) ausgeführt werde.
EEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEnnndlich Hab den schein immer noch DB443W KK.0,067 im Mai als langfrist Anlage behalte Ihn noch Ganz viele Grüße an SEMI macht er echt Gut Hut ab :) Ganz viele Grüße vom Kauffi