aber nicht gewiss. je öfter euro an 1,24 nachhaltig scheitert-umso höher wird für mich die gefahr, dass er erneut abtaucht zu neuen lows-nämlich richtung 1,10. und schliesslich vermochte er es bisher nicht, den noch gültigen abwärtstrend nach oben zu verletzen.
New York (BoerseGo.de) - Der Euro steht vor erneuter großer Schwäche. Davon geht der Chef des weltgrößten Devisen-Hedgefonds „FX Concepts” John Taylor aus. Dieser zeigt sich für die Inhaber von Euros in großer Angst. Die derzeitige Stabilisierung der Gemeinschaftswährung könne noch bis Juli und August anhalten. Danach stehe dem Euro ein Crash bevor. Hiefür spreche das voraussichtliche Scheitern des fast 1 Billion Dollar schweren Rettungsschirms zur Eurozone. Europa sehe sich daher mit einer nicht durchführbaren Strategie konfrontiert. Der Euro befinde sich gerade in einer Phase, wo dieser seinen Abgesang ertönen lässt. Der Rettungsschirm zur Eurozone versetze Leute derzeit in den falschen Glauben, dass eine Angelegenheit dabei ist auf einen richtigen Kurs zu kommen. “Bis September wird uns aber die Realität einholen und eine trübselige Lage heraufbeschwören. Ich sehe den Euro bis Jahresende gegenüber dem Dollar auf Parität fallen”, heißt es gemäß einem Bericht von Bloomberg weiter von Taylor. Dieser sagte vergangenen März richtig den Anstieg des Dollars gegenüber dem Euro auf 1,2 voraus. Ein solches Wertverhältnis stellte sich nur zwei Monate später ein.
JohnTaylors New Yorker Firma verwaltet ein Vermögen von 7,5 Milliarden Dollar. Er zählt zu einer wachsenden Zahl von Händlern und Strategen, die auf ein Scheitern des Rettungsschirms für die Eurozone setzen.
nachdem er die jetzigen chancen nicht nützen kann, wirds meiner meinung nach jeden tag brenzliger. vor allem, weil die gesamte "analystenschar" schön langsam von erholungstendenzen des euro spricht, läuten in meinen ohren die alarmglocken !
erfolgt mit DE- Austritt aus der Eurozone. Diese schon oft gelesende Begründung, deckt sich nunmehr mit dem neuerlichen G20 Treffen im Herbst und dessen Hauptthema Schuldenabbau. Da es keine Lösung des Problems gibt, ergibt sich nur ein logischer EXIT...
..nunmehr bereits bei 1,337. Die SNB scheint massiv Ihre Stützungseuros abzuverkaufen. Notfalls mit Verlust. Anders ist das nicht mehr zu erklären. Zusätzlich CHF auch gegen USD und asiatische Währungen extrem auf Höhenflug.
... hier hat keiner es nötig rumzuschreien (wenn der Euro mal zulegt): "Juhe - heute nen halben Cent zugelegt" Und oftmals im Nachhinein dann zu sagen: "Ich hab's gewusst und gestern das... gekauft." In anderen Threads passiert's ständig - da gibt's so "Spackies", die das stark nötig haben.
Alles nur interessierte Beobachtungen eines Aussenstehenden, der weder Euros noch USD spekuliert.
PS: Überlegungen am Rande: Leider sind die Rating-Agenturen in Ami-Land. Interessant wäre bei neutralem Standort wann und ob Ami-Land sonst auf Ramsch-Status käme (im Verhältnis zu Griechenland ja schon Mega-Ramsch). Vermutlich schwierig, da hätte China ein Riesenproblem und dann die Welt. Viel zu viel hängt leider am USD. Schade dass die Weltwährungsidee noch nicht durchsetzbar war. Dann wäre es wirklich spannend, dann wäre es eher Markt.
vielleicht machst ja werbung für den schröder,aber der liegt zu 80% falsch,mindestens.hat gerade erst wieder den dow über 11500 gesehen.kann froh sein,dass er keinen ordentlichen beruf ausübt,wäre schon längst gefeuert.
sorry, kenne den schröder gar nicht. Und war auch nicht als Werbung beabsichtigt. Sorry. Kann sein, dass da eben auch mal "blindes Huhn ein Korn gefunden" hat. Der Move heute ist vermutlich auch nicht aus den Charts so direkt erklärbar. Da liegt Maxgreen wohl korrekter.
Die amerikanische Wirtschaft hat im Juni zum ersten Mal in diesem Jahr Stellen abgebaut. Insgesamt gingen 125.000 Jobs verloren. Die Arbeitslosenquote fiel dennoch von 9,7 auf 9,5 Prozent, weil sich viele Amerikaner vom Jobmarkt abwandten, das heißt sich nicht länger offiziell registrierten. Das teilte das US-Arbeitsministerium am Freitag mit. Volkswirte hatten im Durchschnitt mit einem Verlust von 130.000 Stellen und einer Arbeitslosenquote von 9,8 Prozent gerechnet. Entscheidend für den Stellenabbau war die Regierung. Sie hatte befristet Mitarbeiter eingestellt, um eine Bevölkerungszählung durchzuführen. Jetzt entließ sie 225.000 Beschäftigte wieder. In der Privatwirtschaft legte die Beschäftigung um 83.000 Stellen zu. Das ist weniger als erwartet. Volkswirte hatten im Durchschnitt mit 112.000 Stellen gerechnet.
Die Zahl der Wochenarbeitsstunden fiel von 34,2 auf 34,1 Stunden. Die Durchschnittslöhne gingen um 0,1 Prozent zurück. Anleger reagierten auf die Zahlen verhalten erleichtert. Der deutsche Leitindex DAX legte von 5899 auf 5925 Punkte zu. Der Dollar konnte seine Verluste nicht eindämmen, der Euro notierte bei 1,2548 Dollar. "Sorgen um die Nachhaltigkeit des konjunkturellen Aufschwungs werden durch diese Entwicklung nicht befeuert. Besonders erfreulich ist der Rückgang der Arbeitslosenquote sowie der neuerliche Anstieg der Zeitarbeiterzahl im Privatsektor", sagte Ralf Umlauf, Renten- und Devisenstratege der Helaba. "Dies deutet auf eine positive Beschäftigungsentwicklung in den kommenden Monaten hin."
Die Furcht wächst, dass sich die Erholung der US-Wirtschaft nach einem Plus des Bruttoinlandsprodukts (BIP) im ersten Quartal von 2,7 Prozent abschwächt. Der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe fiel im Juni von 59,7 auf 56,2 Zähler. Werte über 50 signalisieren eine Expansion. Die Zahl der registrierten Arbeitslosen legte vergangene Woche auf 4,6 Millionen zu. Die schwebenden Hausverkäufe brachen im Mai um 30 Prozent gegenüber April ein.
Die geringe Dynamik dürfte die US-Notenbank Federal Reserve in ihrer aktuellen geldpolitischen Haltung bestätigen. Vergangene Woche hatte die Fed entschieden, den Leitzins "für längere Zeit" auf dem historischen Tief von 0 bis 0,25 Prozent zu belassen. "Die US-Wirtschaft hat noch nicht den Punkt erreicht, an dem eine nachhaltige Nachfrage das Wachstum stützt", sagte Dennis Lockhart, Präsident der Distriktnotenbank Atlanta. "Jüngste Entwicklungen bestärken mich in meiner Überzeugung, dass die aktuelle Geldpolitik angemessen ist."
Und das trotz erneutem Versuch (Portugal) des bewussten Schiebens der Rating-Agenturen?
;-) Man könnte ja fast glauben, die Anleger ziehen einen Vergleich der Leistungsfähigkeit der Wirtschaft und des Sports. Aktuelles Beispiel: USA (trotz Größe und Entwicklungsstatus) sogar gegen Ghana raus. ;-)