kann man hier 800Mio für zusammen 350-400Mio entschulden. Mit dem gegenwert müßte eine weitere Finanzierung eigentlich machbar sein. Im Notfall gibt es hier ne Ke und holt die 400Mio dadrüber rein
Sehe ich genauso. Alles was nur ein kleines bisschen nach Risiko riecht, wird brutal abverkauft. Es gibt genug Beispiele: Dialog Semiconductor, Adva Optical, E.ON usw.
Aber das sind nicht nur Panikverkäufe, sondern da wird auch mit Leerverkäufen der Kurs gedrückt. Die Aktien werden wie Zitronen ausgequetscht.
mal ein richtig guter Beitrag. Du hast ja schon recht, dass bei Zwangsliquidierung sicher die Immos nicht den Preis erzielen werden, was in den Büchern angegeben ist. Dennoch sollte mehr zu holen sein, als Nettoverschuldung.
Und dass Covenants gebrochen wurden, davon kann man ausgehen. Kein Management wird doch von sich aus an die Öffentlichkeit gehen und sagen "wir sind überschuldet" - schlechtere Imagepflege kann man sich nicht vorstellen. Sie haben nur das veröffentlich, was sie müssen - vielleicht, weil die Wirtschaftsprüfer darauf gedrängt haben oder die Banken. Wir wissen es nicht - nur glaube ich nicht, dass die Banken scharf darauf sind, die haben ja meist selbst Immobilien in ihren Portfolios, und wenn auf einen Schlag die Assets von IVG verkauft werden, dürfte das erst mal die Marktkurse belasten.
Man muss ja nur nach Spanien schauen, was dann Zwangsversteigerungen gerade von Gewerbeimmobilien auf dem Markt auslösen. Darauf haben die Banken glaube ich auch keine Lust
ANALYSE-FLASH: Equinet senkt Ziel für IVG Immobilien auf 0,50 Euro - 'Reduce'
14:16 02.04.13
FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Die Investmentbank Equinet hat das Kursziel für IVG Immobilien (IVG Immobilien Aktie) nach endgültigen Zahlen und einem Analystentreffen von 2,00 auf 0,50 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Reduce" belassen. Die Überprüfung der Finanzierungsstrategie des Immobilienkonzerns sei eine negative Überraschung gewesen, schrieb Analyst Jochen Rothenbacher in einer Studie vom Dienstag. Diese könnte bei einer Aufspaltung der Gruppe zu Verlusten in Höhe von 1,3 Milliarden Euro führen. Der Konzern benötige eine erhebliche Kapitalerhöhung oder Umwandlung von Schulden in Aktien, um die angestrebte langfristige Beleihungsgrenze (LTV) von 55 Prozent zu erreichen. Die Überprüfung der Finanzierungsstrategie werde in jedem Fall zu einer starken Verwässerung der Investorenanteile führen./fri/gl/ag
was mich nur ein wenig fuchst (um bei den Tieren zu bleiben), dass die Analysten erst jetzt damit rausrücken. Als der Kurs noch über zwei Euro stand und die Jahreszahlen wegen der massiven Abschreibungen schon grottig waren, da hat keiner von denen aus der Deckung gewagt.
Nun, wo das Unternehmen selbst eine Unterfinanzierung feststellt, können sie sich kaum mit ihren Kurszielen unterbieten. Ich frage mich nur, was bitte ist vor ein paar Wochen bitte hier noch nicht absehbar gewesen? Mal abgesehen davon ist jede Kapitalerhöhung schwierig, weil ja erst mal ein Kapitalschnitt beschlossen werden muss - die Aktien haben so weit ich weiss einen 1 Euro Nennwert.... Naja, lassen wir uns mal überraschen. Umschuldung von Anleihen in Aktien ist imo schon mehr oder weniger Pflicht
wenn analysten 0,50 euro prophezeien, it dies als Höchstkurs zu sehen. aus meiner Erfahrung muss man 90% davon abziehen. also, mehr als 0,1 wert kann ich diese Aktie nicht einstufen.
alle Analysten ihre sinnlose Meinung kundgetan haben.Aber in die Gegenrichtung. smex dann wart du mal auf 0,1 solange verdiene ich Geld mit dem auf und nieder
Immobilien verkaufen - aus die Maus. Man hat doch gut 12 Monate Zeit.
Nicht durchfinanzieren um jeden Preis (bestehende Immobilienstand schützen und sie durch billige Aktien gegenfinanzieren - das wäre der größe Mumpitz = KE).
Statt endlich Staatsanleihen abzusichern (per Pfand) und Banken eine Höchstgrenze aufzuerlegen, wieviel Kapital man maximal in Staatsanleihen ungeprüfter ausländischer Herkunft investieren darf,
unterbindet man lieber das herkömmliche Finanzierungsgeschäft der Banken mit besicherten Krediten.
Typische Idee von Politikern und Beamten mit null Ahnung von der Materie. Weshalb es wirklich zur Schuldenkrise kam (nämlich durch Politiker, die während des Eintritts in der Euro-Raum die Haushalte schöngerechnet/gefälscht haben, um nachher jahrelang über ihren wirtschaftliche Verhältnisse zu leben), wird natürlich todgeschwiegen. Die Schulden haben nicht die Banken fabriziert, sondern Beamte und Politiker. Die Banken waren nur so dumm, ohne eingehende Selbstprüfung(!) die ungesicherten Anleihen (Junkbonds) zu kaufen. Aber mit Basel 3 hat man den schwarzen Peter den Banken zugeschoben, anstatt klarzustellen, dass die Politiker das Geld (teilweise vorsätzlich) verbraten haben. Jahrelang hat man z.B. in Griechenland Beamte durchgefüttert und Steuereintreibung vernachlässigt.
Die ungesicherten Schrottanleihen werden ja immer noch emittiert, nur kauft sie diesmal der europäische Steuerzahler bzw. das Geld wird gleich gedruckt.
Wäre ungefähr so, als würde ich mit meinen Pass (in dem klar hervorgeht, dass ich EU-Bürger bin) in eine Bank gehen, um einen billigen Kredit zu beantragen. Als Sicherheit gebe ich ihnen einen von mir unterzeichneten Schuldschein (Anleihe), mit dem Versprechen, dass ich nach 10 Jahren alles wieder zurückzahle und jährlich die Zinsen entrichte. Sollte mir das nicht möglich sein, weil ich in Saus und Braus lebe, dann springt halt der Steuerzahler für mich ein bzw. man reicht meinen Schuldschein einfach an die EZB weiter ... Meine Autos und Häuser behalte ich natürlich.