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07.10.2021
Bonus Cap-Zertifikat auf GEA Group: Ehrgeizige Ziele - Zertifikateanalyse
ZertifikateJournal

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Schwarzach am Main (www.zertifikatecheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateJournal" stellen in ihrer aktuellen Ausgabe das Bonus Cap-Zertifikat (ISIN DE000VQ9H9T1/ WKN VQ9H9T) von Vontobel auf die die Aktie von GEA Group (ISIN DE0006602006/ WKN 660200) vor.

Der Maschinen- und Anlagenbauer GEA habe sich viel vorgenommen: Bis 2026 solle der Umsatz organisch um durchschnittlich vier bis sechs Prozent pro Jahr wachsen. Auf Basis der 4,6 Mrd. Euro Umsatz im vergangenen Jahr ergebe sich somit ein Umsatzziel bis 2026 von sechs Mrd. Euro. Das Service-Geschäft solle dabei jährlich um fünf bis sechs Prozent zulegen. Gleichzeitig strebe GEA an, den Umsatz mit neuen Maschinen jährlich um vier bis fünf Prozent zu steigern. Jedes dritte verkaufte Produkt solle künftig jünger als fünf Jahre sein. Derzeit liege der Anteil noch bei zehn Prozent. Um diese Ziele zu erreichen, wolle der Konzern seine F&E-Ausgaben in den kommenden Jahren um rund 45 Prozent erhöhen. Aber auch Zukäufe sollten eine Rolle spielen.

Ein weiteres Ziel der "Mission 26", wie GEA seine Wachstumsstrategie nenne, sei es, die operative Marge - durch Kosteneinsparungen und Optimierungen - in den kommenden fünf Jahren auf mehr als 15 Prozent verbessern. 2020 habe sie bei 11,5 Prozent gelegen. Finanzchef Marcus Ketter habe den Aktionären angesichts dessen auch höhere Dividenden in Aussicht gestellt.

Die ehrgeizigen Ziele seien am Parkett gut angekommen - die Aktie habe zulegen können. Auch Analysten hätten sich beeindruckt gezeigt. Akash Gupta von J.P. Morgan habe vor allem die Margenprognose hervorgehoben. Diese sei höher als er erwartet habe, so der Experte. Ähnlich hätten sich auch andere Analysten geäußert.

Über den weiteren Verlauf der Aktie würden die Meinungen der Branchenkenner allerdings teils weit auseinander gehen. Während die einen trotz der starken Entwicklung noch Luft nach oben sähen, würden andere die Bewertung längst für ausgereizt halten. Sebastian Kuenne von RBC habe etwa bemängelt, dass das Unternehmen die Prognosen für 2021 und 2022 lediglich bestätigt habe - und angefügt, dass die Marktschätzungen für 2022 bereits im oberen Bereich der Ziele lägen. Kuenne habe zudem auf die Gefahr für die Gewinnentwicklung durch steigende Rohstoffkosten verwiesen.

Alternativ zur Aktie biete sich daher ein Bonus Cap von Vontobel an. Für die Rendite von 7,5 Prozent müsse das GEA-Papier bis Juni 2022 "nur" über 28 Euro (Abstand: 28 Prozent) bleiben. (Ausgabe 39/2021) (07.10.2021/zc/a/a)
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