Die Beibehaltung der expansiven Fiskalpolitik dürfte unterdessen dem Euro weiter Auftrieb geben. Beim G-20-Treffen der Finanzminister und Notenbankchefs am Wochenende war beschlossen worden, eine gemeinsame Strategie für den Ausstieg aus den monetären und fiskalischen Stimulationsprogrammen zu entwickeln. Zugleich hieß es aber, für einen tatsächlichen Ausstieg sei es noch zu früh.
Die Erwartungen richten sich auf den Wochenverlauf, wenn weitere Marktteilnehmer an ihre Schreibtische zurückkehren und das "Sommerloch" zu Ende geht. Nach der Flut von Konjunkturdaten in der vergangenen Woche ist die Agenda in dieser Woche jedoch relativ dünn bestückt. So wird zur Wochenmitte die US-Notenbank ihren jüngsten Konjunkturbericht "Beige Book" veröffentlichen.
Anleger hoffnungsvoll wie seit 10 Monaten nicht mehr
Aus der Eurozone wurde das Sentix-Anlegervertrauen im September mit einem Wert von -14,6 Punkten gemeldet (Konsens -13,7 Punkte nach -17,0 Zählern). Der Konsens wurde nicht ganz erreicht, positiv ist jedoch der Anstieg auf den höchsten Wert seit Oktober 2008 zu beurteilen. Der Wert korreliert weiterhin mit einem Quotienten von 0,9 mit dem DAX. Die Korrelation beschreibt die lineare Beziehung zwischen zwei Variablen. Die Entwicklung zeigt damit, dass sich die Wirtschaft auch nach Meinung der Trader weiter erholen wird. EUR/USD notiert bei 1,4340 mit Widerstand bei 1,4400. Unter 1,4317geht es abwärts bis 1,4293, wo wieder eine Unterstützung wartet. (jl/FXdirekt)
Aus den USA wurde die Arbeitslosenquote nach zuvor9,4% jetztmit 9,7% deutlich über Konsens von 9,5% gemeldet. Dies ist die höchste Quote seit 1983. Die August-Zahl der Beschäftigen lag bei -216.000(erwartet -225.000 nach -276.000, revidiert von -247.000). Der Peak beim US-Beschäftigungsabbau ist erreicht. Das Tempo des Beschäftigungsabbaus wird jetzt langsamer. Bis Ende des Jahres werden weiterhin jeden Monat Stellen verloren gehen, wenngleich mit gebremsten Tempo.(jl/FXdirekt)
Die gute Entwicklung der Aktienmärkte in den USA und Fernost sowie die Erwartung steigender Kurse in Europa dürfte zu sinkender Risikoaversion beitragen und den Euro stützen, so Händler.
Dabei werde sich die Gemeinschaftswährun aber wohl weiterhin in einer Seitwärtsspanne zwischen 1,4000 und 1,4450 USD bewegen. Entscheidende Impulse seien im Laufe des Tages nicht zu erwarten, da der Handel in den USA am heutigen Labor-Feiertag ruhe.
FRANKFURT (Dow Jones)--Der Euro hat am Dienstagvormittag ein neues Jahreshoch markiert mit bei 1,4493 USD. Gegen 8.00 Uhr MESZ hatte die Gemeinschaftswährung von Kursen um 1,4340 USD eine dynamische Aufwärtsbewegung bis auf den höchsten Stand dieses Jahres gestartet.
Möglicherweise werde der Dollar aber auch von den festen Edelmetallpreisen belastet, heißt es an anderer Stelle.
"Der Preis für die Feinunze Gold ist am Spot-Markt auf über 1.000 USD gesprungen. Das hat vermutlich den Greenback auch etwas gedrückt", sagt ein Händler.
Von der wieder leicht steigenden Zuversicht an den Finanzmärkten hat der Euro profitiert. Marktteilnehmern zufolge waren Investoren risikobereiter, nachdem die 20 führenden Industrie- und Schwellenländer versichert hatten, an ihrer expansiven Konjunkturpolitik festzuhalten.
08.09.2009 - 09:30 EUR/USD ist aus dem Schlafwagen ausgestiegen, in dem der Kurs 24 Stunden lang in einer schrumpfenden Spanne vonzuletzt 20Pips gehandelt hat. Auslöser für die anziehenden Preise war der Anstieg des Goldpreises über 1.000,00 USD. EUR/USD befindet sich nun auf dem Weg zum Hoch vom 27. August bei1,4403. Um 06:50 UTC notiert EUR/USD bei 1,4372. (mdm/FXdirekt)
Das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) dürfte nach Erwartung von Bundesbankpräsident Axel Weber im dritten Quartal 2009 noch deutlicher wachsen als im zweiten Quartal mit 0,3%. "Die Frühindikatoren legen eigentlich nahe, dass das dritte Quartal noch einmal ein Stück besser sein dürfte, als das zweite Quartal es war", sagte Weber
Die Geldmenge M2 stieg laut Veröffentlichung der japanischen Notenbank im August gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,8%. Erwartet wurde ein Anstieg von 2,7%, was dem Anstieg im Monat Juli entsprochen hätte. Die Geldmenge M3 stieg im Jahresvergleich um 2,0%. Erwartet wurde ein Anstieg von 1,9%, welches ebenfalls dem Anstieg des Vormonats entsprochen hätte.
Trichet: Stabilisierung der Konjunktur schreitet voran
Nach Einschätzung des EZB-Präsidenten Jean-Claude Trichet schreitet die Stabilisierung der weltweiten Konjunktur schneller voran als erwartet. "Wir befinden uns wahrscheinlich zu einem Großteil nicht mehr in der Phase des freien Falls", erklärte Trichet am Montag in Basel. Vor allem das Wachstum in den Schwellenländern sei bemerkenswert.
darum spricht er gerne von Wachstum usw. in Schwellenländern vielleicht eher. Der € steht m Meinung nach kurz vor einer Umkehr. Wo sollte der Höchsstand sein ? Habe heute wieder kräftig Dollar gekauft.