Axel Weber: Geldpolitik muss längeren Zeithorizont im Blick haben
Bundesbankpräsident Axel Weber hat für eine Geldpolitik plädiert, die einen längeren Zeithorizont in den Blick nimmt. "Was die Zinsentwicklung betrifft, habe ich schon verschiedentlich darauf hingewiesen, dass es eine der Lehren aus der Krise sein muss, in der Geldpolitik zukünftig einen längeren Zeithorizont in den Blick zu nehmen", sagte Weber am Dienstag bei einer Bankenkonferenz in Frankfurt. Das sei nötig, um Übertreibungstendenzen auf den Finanzmärkten früher entgegenwirken zu können, fügte er hinzu.
Zwar könne Geldpolitik spekulative Übertreibungen mit dem Instrument des kurzfristigen Zinssatzes sicherlich nicht verhindern, ein symmetrischerer Ansatz würde es aber ermöglichen, den Risiken, die von beschleunigtem Geldmengen- und Kreditwachstum, boomenden Vermögensmärkten und niedrigen Risikoprämien für die Finanzstabilität ausgehen, frühzeitiger entgegenzutreten, erläuterte das Mitglied des Rats der Europäischen Zentralbank (EZB).
Ann Arbor, Michigan (BoerseGo.de) - Der Konsumklimaindex der Universität Michigan stieg im September auf 70,2 (August: 65,7). Erwartet wurde ein Anstieg auf 67,5
entscheidend wird auch sein, wie sich die Aktienmärkte entwicklen. U.a. könnte dort eine Konsolidierung drohen und dies würde vermutlich auch eine Konsolidierung des EUR/USD bedeuten.
DJ: FXDIREKT/EURUSD Aufholjagd bis über 1,46 - Jahreshoch voraus EUR/USD hat sich nach seinen anfänglichen Kursverlusten zu Wochenbeginn mit dem Start des New Yorker Handels zusehends erholt und ist zuletzt sogar über die 1,46er-Marke gestiegen. Im Hoch notierte das Währungspaar bislang bei 1,4618. Die rasante Aufholjagd (Tagestief bei 1,4514) erfolge parallel zu anhaltenden Verlusten an den internationalen Aktienmärkten infolge der Sorge um eine Verschärfung des Handelsstreits zwischen den USA und China, was die weltweite konjunkturelle Erholung in Gefahr brächte, meinte ein Analyst. Offensichtlich sei jedoch der Aufwärtsdruck beim Euro so stark, dass dem Währungspaar dies nichts anhaben könne, hieß es. Das am Freitag erreichte Jahreshoch liegt bei 1,4635. Gegen 13:45 Uhr UTC notiert EUR/USD bei 1,4613. (th/FXdirekt)
(END) Dow Jones Newswires
September 14, 2009 09:48 ET (13:48 GMT) ISO-8859-11.0
----------- "Wer gegen den Strom schwimmt, sollte das möglichst in der Nähe des Ufers tun."
Der Eurokurs ist am Dienstagabend über die Marke von 1,46 US-Dollar geklettert. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde mit 1,4673 US-Dollar gehandelt. Nach zeitweise 1,4646 Dollar im frühen Handel verlor der Euro am späten Nachmittag im Schlepptau besser als erwartet ausgefallener US-Konjunkturdaten bis auf 1,4559 Dollar. Händler verwiesen angesichts des Anstiegs am Abend auf den freundlichen Handelsverlauf der US-Aktienmärkte. Diese hätten die Risikoneigung der Anleger erhöht. Der US-Dollar gilt gemeinhin als Währung für risikoscheue Anleger.
bis ~1,4820 dann wesentliche zwischenzeitliche korrektur
wenns so kommt, bin ich gespannt, ob zu dieser zeit die börsen auch korriegieren der dollar gibt den ton an
----------- politik ist die kunst über probleme zu reden, die eigentlich keine (mehr) sind, um die wahren probleme im hintergrund zu lösen zu österreichisch: unterhalte den stammtisch
24.09.2009 20:59 Devisen: Euro fällt im späten Handel unter 1,47 Dollar
Der Euro ist am Donnerstag im späten Handel weiter gefallen. Zuletzt wurden 1,4651 Dollar bezahlt. In der Mittagszeit war der Euro noch in der Spitze bis auf 1,4803 Dollar geklettert. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,4768 (Mittwoch: 1,4783) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,6771 (0,6765) Euro.
Einen ersten Dämpfer gab es für die Gemeinschaftswährung mit enttäuschenden Daten vom US-Häusermarkt, die die Anleger in den als weniger riskant geltenden Dollar getrieben hatten, wie es am Markt hieß. Zudem verwiesen Händler auf die Ankündigung von Notenbanken weltweit, ab Anfang 2010 ihre Dollar-Liquiditätsspritzen allmählich zurückzufahren. Dies habe den Dollar als sicheren Hafen weiter attraktiv gemacht und den Euro unter Druck gesetzt./RX/dr/stw
Die Golfstaaten erwägen einem Zeitungsbericht zufolge, den
Dollar als Handelswährung für Öl abzuschaffen.
Stattdessen solle ein Mix aus Währungen wie dem chinesischen Yen, dem Euro und Gold an seine Stelle treten, berichtet die britische Tageszeitung "The Independent" unter Berufung auf Bankenkreise in Hongkong.
Ein Mix aus Währungen wie dem chinesischen Yen, dem Euro und Gold an seine Stelle treten, berichtet die britische Tageszeitung "The Independent" unter Berufung auf Bankenkreise in Hongkong.
Der Zeitungsbericht ließ den Dollarkurs am Dienstag im Vergleich mit dem Euro sinken.